… eine Halb­ta­ges­tour am Vor­mit­tag an der nörd­li­chen Ber­li­ner Stadt­grenze, die — wie soll es der­zeit anders sein — aus der kurz­ent­schlos­se­nen Umpla­nung wegen einer Zug­ver­spä­tung bei der eigent­li­chen Wunsch­stre­cke resul­tierte. Im Moment hoffe ich wirk­lich, dass wenigs­tens für meine bei­den Grup­pen­wan­de­run­gen in die­ser Woche alles glatt läuft mit den Bahnverbindungen …

Die heu­tige Tour steckte ähn­lich schon lange in mei­nem Pla­nungs­ar­chiv, aller­dings durch ihre Kürze, robuste Beschaf­fen­heit und gute Erreich­bar­keit eher für den Win­ter. Von Bas­dorf aus bie­tet sich natür­lich immer der Wald in Rich­tung des Tege­ler Flie­ßes an, dies­mal jedoch folgte ich im Anschluss der brei­ten Schneise der Erd­gas­pipe­line bis zum Gor­in­see, mit der Erkennt­nis: kann man mal machen, muss man aber nicht ;-)

Bei der Durch­que­rung der Hob­rechts­fel­der Rie­sel­fel­der nutzte ich meist die brei­ten fein­ge­schot­ter­ten Wege, nur am Ende hatte ich Lust auf etwas mehr ‘Expe­ri­mente’ beim Abschnitt auf schö­nen Pfa­den nach Rönt­gen­tal. Hier wird am Sied­lungs­rand eine kleine Dat­schen­an­lage durch­quert, deren Tore zum Glück nicht abge­schlos­sen waren.

Ins­ge­samt eine pas­sa­ble Tour, meine Lieb­lings­route durch die Rie­sel­fel­der ist und bleibt aber die in die­ser oder ähn­li­cher Form: https://www.komoot.com/de-de/tour/854639373

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet am Bahn­hof Bas­dorf, nach der Über­que­rung der Bahn­trasse führt der Weg über den Müh­len­be­cker Damm und die Straße ‘Am Hohen Gra­ben’ zum Sied­lungs­ende, danach auf Pfa­den durch die kleine Hohl­kehle im Wald und am Rand der Wie­sen ent­lang. Nun wird noch ein­mal auf dem brei­te­ren Wald­weg kurz Bas­dorf gestreift, spä­ter das Ren­ne­ge­stell gequert. Im Laub­wald führt der Weg süd­öst­lich zur Schneise der Erd­gas­pipe­line, auf der es dann knapp drei Kilo­me­ter weit gera­de­aus geht, inklu­sive der ‘wil­den’ Que­rung der gut ein­seh­ba­ren Bahn­li­nie sowie der viel­be­fah­re­nen Landstraße.

Nach dem Abzweig zum Gor­in­see wird des­sen Ufer nahe gefolgt, hier sind auch nicht im Kar­ten­ma­te­rial ent­hal­tene Pfade näher am Was­ser mög­lich. Der große Haupt­ba­de­strand wird pas­siert und der Ber­nauer Damm gekreuzt, auf der Schot­ter­piste der Hob­rechts­fel­der Straße führt der Weg durch öst­li­chen Teil des Dor­fes Gor­in­see. Dem fein geschot­ter­ten Weg durch die Rie­sel­fel­der mit sei­nen Stein­skulp­tu­ren wird gefolgt bis auf Höhe von Hob­rechts­felde, dort wird dann abge­zweigt zum gewal­ti­gen Guts­areal mit dem Korn­spei­cher im Zentrum.

Nach der Über­que­rung der Hob­rechts­fel­der Dorf­straße geht es direkt wei­ter auf fei­nem Schot­ter durch den öst­li­chen Teil der Rie­sel­fel­der auf dem Hob­rechts­weg, danach über den Druck­rohr­weg über die Schö­ner­lin­der Straße hin­weg. Bei ers­ter Gele­gen­heit wird abge­bo­gen auf einen der Pfade, die zwi­schen den ehe­ma­li­gen Absetz­fel­der hin­durch­füh­ren. Es schließt sich der Weg auf dem Damm durch das Aus­stich­ge­lände an, der in eine Dat­schen­an­lage mündet.

Nach deren Durch­que­rung geht es nord­öst­lich in Rich­tung Rönt­gen­tal, am Sied­lungs­rand erneut auf einem Damm durchs dichte Grün und abschlie­ßend im klei­nen Bogen an Dat­schen vor­bei zum S‑Bahnhof Rönt­gen­tal, an dem die Tour endet.