… heute im Schnee und bei herr­li­chem Son­nen­wet­ter eine aus­ge­dehnte ‘Pre-Work’-Runde in einer Gegend, die gar nicht so weit ent­fernt von Ber­lin liegt, die ich bis­her aber kaum kannte. Dabei han­delt es sich um die ‘Töplitz-Insel’ mit dem namens­ge­ben­den Ort sowie eini­gen ver­streut über die Insel lie­gen­den klei­nen Dör­fern und Sied­lun­gen. Die Insel wird von der Havel, dem Gött­in­see, dem Sacrow-Paret­zer-Kanal, dem Schlä­nitz­see, der Wublitz und dem Gro­ßen und Klei­nen Zern­see umflos­sen und ist nur über wenige Ver­bin­dun­gen mit dem ‘Fest­land’ verbunden.

Die Runde, auch in die­ser Anbin­dung an den gut erreich­ba­ren Bahn­hof Golm gefiel mir gut und in die­ser Ecke sollte man sicher ein­mal gewan­dert sein. Die Insel­lage kam lei­der heute durch die zumeist zuge­fro­re­nen Gewäs­ser nicht ganz so zur Gel­tung, wes­halb ich die Tour in ähn­li­cher Form sicher noch ein­mal zu einer ande­ren Jah­res­zeit wie­der­ho­len werde.

Lei­der ver­läuft der Ber­li­ner Auto­bahn­ring mit­ten durch die Insel, was vom per­ma­nen­ten Hin­ter­grund­rau­schen her nach einer Weile deut­lich störte. Ebenso fand ich den kur­zen, aber nicht unge­fähr­li­chen Land­stra­ßen­ab­schnitt zwi­schen Grube und Leest etwas grenz­wer­tig. Ansons­ten ganz sicher eine beson­dere Emp­feh­lung für diese ‘Exo­ten­stre­cke’.

Eine schöne voll­mun­dige, ‘fon­ta­neske’ Beschrei­bung zum Rund­weg auf der Insel fin­det sich bei Wege­samm­ler Gre­gor im Blog:

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese ist eine Rund­tour, die am Bahn­hof Golm beginnt und endet. Zunächst führt der Weg durch den nörd­li­chen Teil des Cam­pus mit dem Max-Planck-Insti­tut hin­durch zur Bor­ni­mer Chaus­see, nach deren Über­que­rung geht es durch die Fel­der auf dem Stein­wer­der­damm hinab bis zu einem mar­kan­ten Was­ser­gra­ben. Ent­lang des Gewäs­sers führt der Weg zwi­schen den Vieh­wei­den hin­durch zum Pum­pen­haus am Natt­wer­der Weg.

Auf dem natur­be­las­se­nen Hoch­was­ser­deich geht es zwi­schen der Kuh­tränke und der Wublitz hin­durch ins Dorf Grube hin­ein, dann auf der Land­stra­ßen­brü­cke über das Gewäs­ser ins benach­barte Leest. Hier wird das Ufer der Wublitz pas­siert, danach die Dorf­straße über­quert und am Wald­rand ent­lang führt der Weg zur Sied­lung am Eich­holz­berg, anschlie­ßend unter der Auto­bahn hin­durch in die weite Agrarlandschaft.

Auf Plat­ten­we­gen geht es über die Fel­der, dann am Wald­rand ent­lang zum Sacow-Paret­zer-Kanal und auf dem wohl schöns­ten Abschnitt auf dem natur­be­las­se­nen Deich­weg bis zum Auf­tref­fen auf den Gött­in­see. Ab hier ist der Deich­weg pfad­ar­ti­ger und etwas wil­der bis hin zur Sied­lung Göt­tin, die durch­quert wird. Kurz wird der Rad­weg genutzt, danach gleich wie­der abge­zweigt auf einen lan­gen Feld­weg­ab­schnitt in Rich­tung der alten Havelfähre. 

Auf einer gepflas­ter­ten Baum­al­lee führt der Weg auf Töplitz zu, umgeht den Orts­ein­gang dann aber auf schma­len Wegen direkt zur Bade­stelle am Klei­nen Zern­see hin. Nach einem wei­te­ren kur­zen Pro­me­na­den­weg­ab­schnitt am See­ufer wird die Sied­lung in süd­öst­li­cher Rich­tung durch­quert und es geht erneut unter der Auto­bahn hin­durch. Um den Schwar­zen Berg herum führt der Weg zur schö­nen Wublitz­brü­cke, auf der ein letz­tes Mal das namens­ge­bende Gewäs­ser über­quert wird.

Nun wird dem Müh­len­damm gefolgt, es schließt sich der Stein­wer­der­damm an und nach Über­que­rung des Was­ser­gra­bens vom Beginn der Tour ist die Runde geschlos­sen. Es folgt abschlie­ßend wie­der die Durch­que­rung des Cam­pus­are­als und die Tour endet am Bahn­hof Golm, an dem sie begon­nen hatte.