… bei der heutigen Monats-Gruppenwanderung begleiteten mich 30 Personen und ein Hund auf der naturnahen Runde um Erkner südöstlich von Berlin. Auf den Spuren von Gerhart Hauptmann — tatsächlich zwischendrin quasi auf dem Arbeitsweg von Bahnwärter Thiel aus der gleichnamigen Novelle — wanderten wir erst eine große südliche Schleife mit dem Bretterschen Graben, der Müggelspree und dem Karutzsee, dann östlich zum Wupatzsee und zum Heidereutersee, bevor es in einem weiten Bogen um den Flakensee nördlich nach Woltersdorf und wieder zurück ging.
Bei frühherbstlich-sonnigem Wetter erschien die Gegend um Erkner sehr attraktiv und zeigte, dass nicht nur der bekannte Löcknitztalwanderweg weiter nach Osten einen Besuch lohnt und das nächste Gewässer nie weit entfernt ist.
Vielen Dank an alle, die diesmal dabei waren!
Besonders bedanken möchte ich mich auch für die tolle Streckenvorlage, die ich mir beim alten Wanderfreund Jürgen entliehen hatte.
Hier die Aufzeichnungen der Teilnehmenden von heute:
Steffen: https://www.komoot.com/de-de/tour/3310628571
Helga: https://www.komoot.com/de-de/tour/3309941107
Tschaika: https://www.komoot.com/de-de/tour/3309983821
Udo: https://www.komoot.com/de-de/tour/3309935208
Marlies: https://www.komoot.com/de-de/tour/3309931337
Prinzessin: https://www.komoot.com/de-de/tour/3310803927
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Infos und Tourbeschreibung:
Dies ist eine Rundtour, die am Bahnhof in Erkner beginnt und endet. Zunächst wird der Bahnhofstraße zum Friedensplatz gefolgt, dann das Flakenfließ auf der Straßenbrücke überquert. Auf der Uferpromenade führt der Weg mit Blick auf den Dämeritzsee am Rathauspark vorbei, dann dem Bretterschen Graben folgend zur Seestraße. Auf dem Wiesenweg geht es am Siedlungsrand entlang, nach Querung der Buchhorster Straße sehr schön naturbelassen dem Wassergraben folgend bis zu dessen Mündung in die Spree. Dem Spreeverlauf wird gefolgt (Pfad nicht im Kartenmaterial!) zur Neu Zittauer Straße, nach deren Überquerung wird über einen alten Betonplattenweg das Heim Gottesschutz erreicht und auf dem Sonnenweg durchquert.
Dem als ‘Märkische Runde’ markierten Wanderweg wird nun gefolgt zur Siedlung Lindwall und durch einen Grünzug geht es weiter zum Karutzsee. Der See wird gut zur Hälfte ufernah umrundet, der Weg führt später durch den waldartigen Kurpark zur Plattenbausiedlung und über die Straße ‘Hirschsprung’ zum Friedhof, dann weiter über den ‘Bahnwärter Thiel’-Bahnübergang hinweg. Danach wird der Oberförstereiweg genutzt, bei erster Gelegenheit aber auf den schönen Waldlehrpfad abgezweigt, der durch den Wald zur Brücke über die Alte Löcknitz führt. Kurz danach wird auch die kanalartige Neue Löcknitz auf einer langen Holzbrücke gequert, nach einem kurzen Abstecher hinab zum Blick auf den Wupatzsee geht es anschließend im Bogen auf breiten Forstwegen zum Heidereutersee und Ausblick vom Ufer aufs Wasser.
Nach Wechsel auf den schönen Leistikow-Waldweg geht es zum Fußgängerüberweg an der Fangschleusenstraße, nach deren Überquerung auf dem Fontaneweg parallel zur Löcknitz bis zu ihrer Mündung in den Flakensee. Der ufernahe markierte Wanderweg wird genutzt bis zur Schleuse Woltersdorf, um die Lange Bucht herum führt der Weg dort durch die Wohngebiete und die Wanderrichtung kehrt sich um.
Am Ortsende an der Landstraße kann wieder hinab auf den naturbelassenen Uferweg gewechselt werden, der nur kurz am kleinen Wohnplatz Springeberg unterbrochen ist und eine Umgehung erfordert. Nach Passieren der am Ufer ‘abgelegten’ Flakenstegbrücke geht es hinauf zu den Parkplätzen an der Stadthalle und am Busbahnhof vorbei wird mit dem Bahnhof Erkner wieder der Ausgangspunkt der Tour erreicht.
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