… heute war meine zweite und damit letzte eigene Etappe der E10-Staf­fel­wan­de­rung dran und bei die­ser Stre­cke war ich ebenso wie bei der vor ein paar Tagen sehr gespannt dar­auf, da ich sie seit fast zehn Jah­ren nicht mehr in der Form gewan­dert war. Das Löwen­ber­ger Land ist ja nicht gerade als Wan­der­pa­ra­dies bekannt bis auf Schloss Lie­ben­berg mit sei­nen umge­ben­den Wäl­dern und Seen. Die­ses Gebiet befand sich fast exakt in der Mitte mei­ner Tour und natür­lich war es auch dies­mal das abso­lute High­light. Bei den übri­gen Abschnit­ten über­raschte mich unterm Strich, wie viel Wald und Wald­rand dann doch noch dabei war. 

Über­wie­gend ging es aber auf Feld­we­gen an Agrar­flä­chen und einem gro­ßen Wind­park ent­lang und auch einige Male auf schma­len Asphalt­pis­ten durch kleine Streu­sied­lun­gen. Lei­der waren auch wie­der einige hun­dert Meter auf einer gefähr­li­chen Land­straße dabei und am nörd­li­chen Aus­gang des Wald­teils von Park Lie­ben­berg exis­tierte der Wan­der­weg — wie bereits vor 10 Jah­ren schon — nicht mehr und ich hatte Glück, dass das dane­ben­lie­gende Feld gerade frisch leer­ge­ern­tet war …

Sicher eine eher zwie­späl­tige Etappe, deren Stre­cken­füh­rung sich aber in der Gegend wohl nicht anders rea­li­sie­ren ließe. Ich bin auf jeden Fall zufrie­den, mei­nen Bei­trag zur Staf­fel­wan­de­rung geleis­tet zu haben und werde an ande­rer Stelle noch ein­mal mein fina­les Dan­ke­schön an alle ande­ren Teil­neh­men­den an der groß­ar­ti­gen Aktion bündeln.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Etappe star­tet am Bahn­hof Nas­sen­heide, zunächst wird knapp zwei Kilo­me­ter weit dem stra­ßen­be­glei­ten­den Rad­weg neben der Lie­ben­wal­der Chaus­see gefolgt. Nach dem Abzweig auf den E10 geht es in einem drei Kilo­me­ter lan­gen Mix aus Misch­wald, offe­ner Wie­sen­land­schaft und Wald­rand bis zu einer gro­ßen Kom­pos­tie­rungs­an­lage am Ende des Groß­mut­zer Heu­wegs. Auf alten Beton­plat­ten geht es zur Sied­lung Pap­pel­hof, danach auf einer asphal­tier­ten schma­len Allee bis nach Zoll­krug. Hier ändert sich die Geh­rich­tung, der Weg führt auf Asphalt hin­auf zur Klär­an­lage, anschlie­ßend als Mischung aus natur­be­las­se­nem Feld- und Wald­weg ganz schön bis zur Sied­lung Fichten. 

Am Hang hin­auf auf dem Her­te­fel­der Weg geht es zur Bun­des­straße, an deren Rand ent­lang wenig spä­ter das sehens­werte Areal von Schloss Lie­ben­berg erreicht wird. Hier wird dem Wan­der­weg im Park gefolgt zum Lind­see und wei­ter zum Aus­gang am nörd­li­chen Ende des Wald­parks. Nun muss wegen des kom­plett zuge­wach­se­nen Wan­der­wegs etwa fünf­hun­dert Meter weit das benach­barte Feld zur Umge­hung benutzt wer­den, durch die Agrar­flä­chen führt der Weg dann hin­auf zum Berg­s­dor­fer Damm. Leicht ver­setzt wird auf den alten Beton­plat­ten­weg der Zeh­de­ni­cker Straße abge­bo­gen und die­ser am Wind­park ent­lang bis zu ihrem Ende gefolgt. Ein klei­nes Kie­fern­wald­stück wird durch­quert hinab zur Sied­lung Aus­bau Fal­ken­thal, von dort geht es am Feld­rand ent­lang und danach durch den Wald beglei­tet von einem beto­nier­ten Was­ser­gra­ben zur Stadt­förs­te­rei Zeh­de­nick an der B109.

Ent­lang der nicht unge­fähr­li­chen schma­len Bun­des­straße müs­sen nun gut 500 Meter in nörd­li­cher Rich­tung absol­viert wer­den, bevor die Straße wie­der ver­las­sen wird. Anschlie­ßend führt der Weg eine Weile zwi­schen Wie­sen, Agrar­flä­chen und dem Wald­rand ent­lang bis zur nächs­ten Kreu­zung, dort wird der erste Abzweig nörd­lich gewählt, der durch einen ‘Wald­tun­nel’ direkt zur Straße ‘Grü­ner Weg’ am Stadt­rand von Zeh­de­nick führt. Der Straße fol­gend geht es am Fried­hof vor­bei bis zur Post, abschlie­ßend über die Bahn­hof­straße und die Straße ‘Darr­gang’ bis zum Ziel der Etappe am Bahn­hof Zehdenick.