… sehr kurzentschlossen meldete ich mich zur kleinen Runde durch die Döberitzer Heide an, die Wanderführerkollege Bernd Ferdinand Bernhard heute für den Märkischen Wanderbund anbot. Souverän und entspannt geleitete er mich und die neun anderen Teilnehmenden um die Hasenheide und das Giebelfenn, wobei sich auch immer wieder blühende Inseln der Calluna erspähen ließen. Heimliche Hauptdarsteller waren diesmal aber ganze Herden von gar nicht scheuen Konikpferden, die man an mehreren Stellen außerhalb der Kernzone beobachten konnte.
Eine wie immer lohnende Runde in steppenartiger Natur mit einer ordentlichen Portion Wildnis-Charakter …
Danke, Bernd!
Erkenntnis des Tages aber unabhängig von der Tour für mich: Gruppenwandern wird immer unabhängiger von Institutionen, Wanderführer als individuelle ‘Marke’ dagegen werden immer wichtiger.
Grüße an der Stelle auch an Wanderführer Volker von der Wanderbewegung Magdeburg für das nette kurze Gespräch!
Hier die kommenden Termine zum Mitwandern als Gast beim Märkischen Wanderbund: https://www.maerkischer-wanderbund.de/wanderkalender/
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Infos und Tourbeschreibung:
Dies ist eine Rundtour, die am Bahnhof Dallgow-Döberitz beginnt und endet. Zunächst geht es über die Bahnhofstraße zum Einstieg in den Promenadenweg am Schwanengraben und auf diesem an dem langgestreckten Gewässer entlang zur Hamburger Chaussee und der Unterquerung der Bundesstraße. Durch das Gewerbegebiet ‘Am Artilleriepark’ wird der Eingang zur Döberitzer Heide erreicht und dem sandigen Zubringerweg durch den kleinen Taleinschnitt am Giebelfenn gefolgt, bevor es hinauf zum Hasenfelder Berg in der Nähe des Obelisken geht. Auf einem schönen, leicht zugewachsenen Nebenweg mit seinem Ginsterbewuchs wird die lange Gerade in Richtung Südosten umgangen, vor dem Kluckersfenn erfolgt der Richtungswechsel nach Südwesten.
Später wird zum ersten Mal auf die dreifach umzäunte Kernzone getroffen, mehr oder weniger direkt am Zaun entlang führt der Weg knapp fünf Kilometer weit danach abwechslungsreich durch das leicht hügelige Gelände bis hin zum Ausgang der Döberitzer Heide an der Überführung der Bundesstraße zur Windmühlenstraße hin. Das Neubaugebiet wird östlich zur Engelpfuhl-Parkanlage hin durchquert, auf dem Promenadenweg geht es nördlich durch den schmalen Grünzug zur Hauptstraße und bald darauf ist wieder der Ausgangspunkt am Bahnhof erreicht.
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