… heute war es mal wie­der soweit, meine eigene monat­li­che Grup­pen­wan­de­rung stand an und sie stand ganz im Zei­chen des Buches ‘Mär­chen­haft wan­dern: Unter­wegs zu sagen­haf­ten Orten in Ber­lin und Bran­den­burg’ des Autoren­ehe­paars Kraut­hö­fer (https://missesundmister.com/). In Anwe­sen­heit der Autoren absol­vier­ten wir als eine der Tou­ren aus dem Buch die alt­be­kannte und attrak­tive Runde um den Liep­nitz­see mit inte­grier­tem Pro­log durch die geschichts­träch­tige ‘Wald­sied­lung Wand­litz’, die knapp 30 Jahre lang als abge­schot­tete Wohn­an­lage die SED-Pro­mi­nenz beherbergte.

Trotz der extre­men Tem­pe­ra­tu­ren von um die 35 Grad war es doch in den schat­ti­gen Laub­wäl­dern rund um die Seen noch ange­nehm und etwa 25 Teil­neh­mende beglei­te­ten uns. Der Andrang der Bade­gäste war erstaun­lich und kaum eine wilde (und oft auch nicht erlaubte) Bade­stelle war vor ihnen sicher. Wir ver­kürz­ten die Stre­cke leicht, die Anzahl der kur­zen Pau­sen wurde den for­dern­den Hit­ze­be­din­gun­gen ange­passt und unter­wegs gab es eine Buch­ver­lo­sung. Am Ende ver­weil­ten fast alle ver­blie­be­nen Wan­de­rer, die nicht selbst unter­wegs zum küh­len Nass abge­zweigt waren, auf ein Eis oder Kalt­ge­tränk bei unse­rer abschlie­ßen­den Ein­kehr, bevor es im kli­ma­ti­sier­ten Zug zurück nach Ber­lin ging.

Mir hat das Kon­zept der ‘Autoren­wan­de­rung’ in der Umset­zung auch dies­mal wie­der sehr gut gefal­len, wes­halb es defi­ni­tiv wei­tere Grup­pen­tou­ren die­ser Kate­go­rie geben wird.

Vie­len Dank an meine Co-Gast­ge­ber Jörg und Nicole und natür­lich an alle, die mit uns unter­wegs waren!

Hier die Auf­zeich­nung der Mitwanderer:

Stef­fen: https://www.komoot.com/de-de/tour/3204138597
Helga: https://www.komoot.com/de-de/tour/3202338495
Hei­ner: https://www.komoot.com/de-de/tour/3203503140
Wolf-Sören: https://www.komoot.com/de-de/tour/3203003266
Sieg­linde: https://www.komoot.com/de-de/tour/3202323289
Irene: https://www.komoot.com/de-de/tour/3202395455
Matto: https://www.komoot.com/de-de/tour/3202790072
Hubert: https://www.komoot.com/de-de/tour/3202310127
Die­ter: https://www.komoot.com/de-de/tour/3202340548

Anmer­kung: Einige mei­ner Fotos stam­men von der Vor­wan­de­rung von Anfang Juni.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt am Bahn­hof in Wand­litz, nach Über­que­rung des Bahn­über­gangs geht es zunächst süd­öst­lich durch die Eigen­heim­sied­lung auf der Sieg­lin­de­straße, etwas ver­setzt wird in den Wald abge­zweigt und die Wen­si­cken­dor­fer Chaus­see gekreuzt. Dem Wald­weg auf der gegen­über­lie­gen­den Seite fol­gend geht es zum brei­ten Forst­weg der Lan­ker Straße und dann süd­west­lich zur ehe­ma­li­gen Ein­fahrt an der Lücke der auf­fäl­li­gen grü­nen Beton­mauer. Der Baum­al­lee auf altem Asphalt wird gera­de­aus gefolgt, spä­ter in die Park­al­lee abgezweigt.

In der ehe­ma­li­gen SED-Wohn­sied­lung wird in den Habicht­weg abge­bo­gen, am Haus der Hon­eckers vor­bei wird der Fuß­weg zum Bus­sard­weg genutzt zum Wohn­haus von Egon Krenz, anschlie­ßend führt der Weg öst­lich zum neu ange­leg­ten Kur­kli­nik­ge­lände und um den Teich herum zum Aus­gang mit dem Wach­haus in der Bran­den­bur­g­al­lee. Die Wand­lit­zer Chaus­see wird über­quert und der erste nörd­lich an einer Rast­hütte abzwei­gende Wald­weg genutzt gera­de­aus bis hinab zum West­ufer des Liep­nitz­sees. Auf einer Länge von knapp vier Kilo­me­tern wird nun dem tol­len natur­be­las­se­nen Ufer­weg gefolgt, der in Ütz­dorf endet. Nach dem Pas­sie­ren der Sied­lung im Bereich des Jäger­heims wird dem Beton­plat­ten­weg gefolgt, dann jedoch gleich auf die alter­na­tive Sand­piste zum See­chen abgebogen.

Spä­ter geht es wie­der steil hin­auf zur Straße, die eine Weile genutzt wer­den muss bis zum Cam­ping­platz. Auf dem mar­kier­ten 66-Seen-Weg geht es hinab in den Wald und nach einem klei­nen Exkurs zum Ufer des See­chens wei­ter zum Liep­nitz­see, des­sen Ufer erneut für knapp einen Kilo­me­ter nahe gefolgt wird. Wei­ter führt der Weg nach dem Abzweig fast kom­plett um den lang­ge­streck­ten Regen­bo­gen­see herum, danach hin­auf auf den Höhen­weg über dem Ufer und auf die­sem bis zum umzäun­ten Wald­bad. Im Wald geht es nun grob nörd­lich mit klei­nen Rich­tungs­wech­seln zum Drit­ten Hei­li­gen Pfuhl und an des­sen Ufer ent­lang, über eine Kuppe hin­weg direkt zum benach­bar­ten zwei­ten Gewäs­ser in der Seenkette. 

An der Sied­lungs­grenze führt der Weg hin­auf und aus dem Wald her­aus, über die Stra­ßen ‘An den Pfüh­len’ sowie ‘An der Bogen­heide’ geht es zur Ruhls­dor­fer Straße, über die das Ziel am Bahn­hof Wand­litz­see erreicht wird.