… heute ging es für mich wie­der mal in den Natur­park Dahme-Hei­de­seen, Ziel war dabei eine aus­ge­dehnte wald­las­tige Runde süd­west­li­che um Halbe. Das große Pro­blem in der Gegend ist, dass die Auto­bahn A13 mit ihren sehr weni­gen Que­rungs­op­tio­nen die Pla­nungs­mög­lich­kei­ten stark ein­schränkt. Erst vor knapp einem Jahr war ich dort unter­wegs gewe­sen, nun sollte es eine grö­ßere Rund­tour wer­den, die den schö­nen Schä­fer­see ein­schließt sowie die meis­ten klei­nen Seen, die sich im Gemein­de­ge­biet von Halbe befinden.

Vor Ort klappte die geplante Stre­cke spe­zi­ell im ers­ten Teil prima, wobei ich nur situa­ti­ons­be­dingt ein paar Kor­rek­tu­ren vor­neh­men musste. Auch der zweite Teil war gut wan­der­bar, dort jedoch meist auf gro­ben und mono­to­nen Schot­ter­we­gen, nach­dem ich einen sehr san­di­gen, frisch ‘har­ve­s­tier­ten’ Abschnitt gemeis­tert hatte.

Die Umrun­dung des Schä­fer­sees auf einem schma­len Natur­pfad gefiel mir sehr gut und auch bei den ande­ren klei­nen Seen waren die Aus­bli­cke dar­auf am heu­ti­gen Tag sehr gefäl­lig. Der Kie­fern­wald­an­teil der Stre­cke war dann aber doch sehr ernüch­ternd und noch höher als erwar­tet, nur im Bereich der Förs­te­rei Sem­me­lei gab es deut­lich sat­te­res Grün der Laubbäume.

Ansons­ten sicher­lich eine inter­es­sante Tour, wenn man sich beim Abwan­dern noch ein­mal wie ich heute ein­drück­lich die Details der fata­len Kes­sel­schlacht um Halbe (https://de.wikipedia.org/wiki/Kesselschlacht_von_Halbe) am Ende des Zwei­ten Welt­kriegs vor Augen führt. 

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Infos und Tourbeschreibung:

Dies ist eine Rund­tour, die am Bahn­hof in Halbe beginnt und endet. Zunächst geht es durch den Ort auf der Lin­den­straße, bevor über die Ernst-Teich­mann-Straße zum Wald­rand abge­bo­gen wird. Die Kriegs­grä­ber­stätte wird pas­siert und nach drei­hun­dert Metern vom Haupt­weg wei­ter öst­lich in den Wald abge­zweigt. Im gro­ßen Bogen führt der Weg im sat­ten Kie­fern­forst zurück zum Haupt­weg, dem bis zum Gedenk­stein ‘Sem­lers Pecho­fen’ gefolgt wird. An der Förs­te­rei Sem­me­lei vor­bei geht es auf einer alten Asphalt­straße, bevor der Abzweig zum Ang­ler­park­platz erfolgt, es schließt sich der Pfad zum Ufer des Schä­fer­sees an.

Nach der fast kom­plet­ten Umrun­dung des Sees führt der Weg hin­ter der Bade­stelle west­lich zu einem Schot­ter­weg, der für einige hun­dert Meter in Rich­tung Süd­wes­ten genutzt wird. Hier erfolgt wie­der der Abzweig in einer leich­ten Kurve, west­lich geht es auf der Schot­ter­piste, wei­ter gera­de­aus danach auf einem sehr san­di­gen Teil­stück über eine kleine Berg­kuppe in Rich­tung der Auto­bahn. Kurz vor Errei­chen der Auto­bahn wird erneut abge­bo­gen, dies­mal der grob geschot­terte Kies­weg genutzt, der vier­ein­halb Kilo­me­ter weit zunächst nörd­lich grob dem Ver­lauf der Auto­bahn folgt, dann als ‘Baru­ther Straße’ von jun­gem Kie­fern­be­wuchs umge­ben nord­öst­lich in Rich­tung Halbe verläuft.

Kurz vor dem Errei­chen des Ortes wird nörd­lich abge­zweigt und eine Runde um den klei­nen Wald­see gedreht. Ab der Teupit­zer Straße wird nun der Mar­kie­rung des 66-Seen-Wegs gefolgt, mit eini­gen Rich­tungs­än­de­run­gen führt der Weg durch die Sied­lung rund um die Schwe­ri­ner Straße, es geht ohne Gewäs­ser­zu­gang an ‘Klichs Loch’ vor­bei, danach aber natur­be­las­sen knapp zur Hälfte um den Hei­de­see herum. Die Bahn­trasse wird über­quert, über die Straße ‘Bir­ken­grund’ und die Löp­te­ner Straße führt der Weg um den Kar­ros­se­rie­see herum. wobei sich nur ganz im Osten zwei Zugänge zum Ufer erge­ben. Abschlie­ßend wird über die Straße ‘Am Holz­platz’ und die Bahn­hof­straße wie­der der Aus­gangs­punkt der Tour erreicht.