… schneller als eigentlich geplant habe ich heute kurzfristig bereits die erste von zwei Berlin-Wanderungen zum Thema der Schinkel-Bauten unternommen. Um alles unterzubekommen hatte ich versucht, die Gesamtstrecke in zwei etwa gleiche Hälften zu teilen, idealerweise mit Trennpunkt am Berliner Hauptbahnhof.
Durch den ‘Ausreißer’ in der Spandauer Altstadt ist hier ein längerer ‘echter’ wandergeeigneter Abschnitt präsent, auf der bekannten und beliebten Verbindung via Schanzenwald und Knüppeldamm zwischen Stresow/Tiefwerder und dem Schloss Charlottenburg.
Enthalten sind an Schinkelbauten bei dieser Tour:
— Denkmal an die Gefallenen der Befreiungskriege in Spandau (1816)
— Begräbnisstätte (Mausoleum) für Königin Luise im Schlosspark Charlottenburg (1810)
— Neuer Pavillon im Schlosspark Charlottenburg (1825)
— Luisenkirche in Charlottenburg (1823)
— Johanniskirche in Moabit (1835)
Außerdem führt der Weg zusätzlich an der nach Schinkel benannten Grundschule in Charlottenburg vorbei.
Für Berlin-Kenner und Wanderer, die auch urban viel in der Stadt unterwegs sind, dürften nicht viele Neuigkeiten dabei sein. Spannender fand ich, wie man auch bei den sehr bekannten Wegabschnitten den Fokus noch einmal neu setzen kann auf die architektonischen Highlights, die einer Person zugeordnet werden.
Die wirklich beeindruckenden Bauten Schinkels kommen dann erst in Teil 2 sowie in meiner Potsdam-Ausgabe zu seinem Werk als Architekt.
Fontane schrieb über Schinkel, dass das Berlin des 19. Jahrhunderts als Ganzes kaum einen einzigen Schinkelschen Zug verrät, in seinem Innern aber den Stempel Schinkels trägt.
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