… bei 38 Grad am Ende der Tour in Pots­dam war diese kür­zere Stre­cke unter zwei­er­lei Aspek­ten rele­vant für mich: einer­seits wollte ich bewusst zum ers­ten Mal(?) prü­fen, wie denn die Wohl­fühls­i­tua­tion beim Wan­dern ist, wenn die Umge­bungs­tem­pe­ra­tur län­gere Zeit über der Kör­per­tem­pe­ra­tur liegt. Das klappte erstaun­lich gut, viel­leicht hatte ich mich aber durch einige ähn­lich ‘hit­zestres­sige’ Tou­ren in die­sem Jahr schon gut an die Situa­tion angepasst.

Zum ande­ren sollte die Tour ein klei­ner Teaser sein für die Staf­fel­wan­de­rung auf dem E10 durch Bran­den­burg, wie ich sie im Herbst orga­ni­sie­ren möchte. Einige wer­den sich noch daran erin­nern, dass es schon ähn­li­ches gab, ich sage nur ‘Deutsch­land-Staf­fel 2021’ …

Auch damals über­nahm ich die Ver­gabe des Star­ter­fel­des für Bran­den­burg, sehr stark ange­lehnt an den E10. Da aber der komoot-Account ‘Staf­fel’ inzwi­schen nicht mehr exis­tiert (so was pas­siert eben, wenn man die Kon­trolle abgibt), will ich gerne noch ein­mal den Stre­cken­ab­schnitt von der Meck­len­bur­gi­schen Seen­platte bis zur Neiße als Staf­fel­wan­de­rung in Angriff neh­men. Die Ein­la­dun­gen gehen dann wie­der an die ‘Vete­ra­nen’ (ca. 60–70 Per­so­nen mit ‘Staf­fel­erfah­rung’) aus mei­nem Wan­der­um­feld raus, in einer zwei­ten Welle gerne auch an inter­es­sierte und ver­läss­li­che Neuzugänge ;-)

Zur heu­ti­gen Tour: den Abschnitt par­al­lel zur Bahn­stre­cke im Wild­park war ich tat­säch­lich nur ein ein­zi­ges Mal bis­her gewan­dert, vor knapp 10 Jah­ren bei mei­nem eige­nen E10-Pro­jekt. Ich wusste gar nicht mehr, dass der Wald dort rela­tiv schön und inter­es­sant ist und werde nun sicher noch ein­mal die Gegend etwas aus­führ­li­cher im Detail aus­kund­schaf­ten. Was mir auch wie­der klar wurde: die Pro­me­nade am Temp­li­ner See im Pots­da­mer Stadt­ge­biet ist schon teil­weise sehr attrak­tiv, kann aber mit dem natur­be­las­se­nen Hoch­ufer­weg auf der ande­ren Seite nicht mithalten.