… zur ‘Akkli­ma­ti­sie­rung’ für die kom­men­den Tage habe ich heute eine Tour süd­lich von Ber­lin gemacht, auch wie­der als Test für eine mög­li­che zeit­nahe Grup­pen­wan­de­rung. Bei knapp 35 Grad war es durch die sehr tro­ckene Hitze ver­bun­den mit einem leich­ten Luft­zug für mich noch recht ange­nehm, das Pro­blem war in dem Fall nicht die Sonne son­dern die Beschaf­fen­heit der Wege. Ich hatte nicht mehr auf dem Schirm, dass spe­zi­ell in dem Bereich zwi­schen Saar­mund und Groß­bee­ren die sowieso schon san­di­gen Wege zusätz­lich so extrem durch Reit­ak­ti­vi­tä­ten auf­ge­lo­ckert und zer­wühlt sind.

So kam ich mir teil­weise eher vor wie Michael Jack­son bei sei­nem berühm­ten ‘Moon­walk’ und hatte den Ein­druck, nicht von der Stelle zu kom­men. Eigent­lich sehr schade, da die typi­sche savan­nen­ar­tige Rie­sel­feld­land­schaft in der Gegend sehr aus­ge­prägt ist und nörd­lich von Spu­ten­dorf noch ein Teil einer beein­dru­cken­den Eichen­al­lee mit­ten­drin vor­han­den ist. Das Schloss Güter­gotz ist für mich ein Vor­zei­ge­bei­spiel dafür, wie man ein his­to­risch wert­vol­les herr­schaft­li­ches Gebäude mit behut­sa­mer par­zel­lier­ter Pri­va­ti­sie­rung in die Zukunft ret­ten kann. Umso bedenk­li­cher aber zu sehen, wie gleich nebenan Dut­zende Bade­lus­tige im Haus­see quasi Sla­lom um die gro­ßen gelb­grü­nen Algen­tep­pi­che schwammen … 

Unterm Strich eine wie ich finde schöne und inter­es­sante Stre­cke mit der his­to­ri­schen land­wirt­schaft­li­chen Erzie­hungs­an­stalt zu Beginn, dem Schloss in der Mitte und den zahl­rei­chen ’natur­be­las­se­nen’ (wie immer inter­pre­tier­bar) Abschnit­ten, für eine Grup­pen­wan­de­rung wegen des teils beschwer­li­chen Vor­an­kom­mens aber wohl keine Option ;-)

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet am Bahn­hof Lud­wigs­felde-Stru­ves­hof, hier ist an der Groß­bee­re­ner Land­straße direkt das Areal der Lan­des­schule für Schule und Medien in den his­to­ri­schen Gebäu­den des ehe­ma­li­gen Lan­des­er­zie­hungs­heims erreicht und wird durch­quert. Anschlie­ßend wird kurz einer Neben­straße gefolgt, dann direkt in die savan­nen­ar­ti­gen Rie­sel­fel­der abge­bo­gen, die sich nur unter­bro­chen durch kleine Wald­stü­cke bis nach Schen­ken­horst hinziehen.

Dort geht es gleich wie­der im Dorf in die ehe­ma­li­gen Rie­sel­fel­der hin­ein, hin­über ins benach­barte Güter­felde. Über die Fel­der, danach auf der Lin­den­al­lee führt der Weg zum impo­san­ten Schloss Güter­gotz, dann hin­un­ter zum Ufer des Haus­sees, der anschlie­ßend auf meist schma­len Wald­we­gen gut zur Hälfte umrun­det wird. Die Bun­des­straße wird auf einer Über­füh­rung pas­siert, dann geht es sehr schön in sich schlän­geln­dem Ver­lauf über die Wie­sen und durch den Wald zum Pots­da­mer Damm.

Der Frie­den­straße wird gefolgt und eine große Pfer­de­weise außen umgan­gen bevor der Weg im Wald zur Auto­bahn­über­füh­rung in der Par­force­he­ide führt. Nach einem län­ge­ren Gera­de­aus­ab­schnitt in west­li­cher Rich­tung wird die Stahns­dor­fer Straße erreicht und der Cam­pus der Uni Pots­dam durch­quert, abschlie­ßend endet diese Tour an des­sen Aus­gang am S‑Bahnhof Griebnitzsee.