… bei noch halb­wegs erträg­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren knapp über der 30-Grad-Marke bin ich heute diese recht schat­tige Tour gewan­dert vom gut und zügig per Regio­nal­bahn erreich­ba­ren Nas­sen­heide aus nach Ora­ni­en­burg. Den ziem­lich lan­gen und unge­wöhn­lich grü­nen schon eini­ger­ma­ßen ‘umge­bau­ten’ Kie­fern­forst­ab­schnitt zu Beginn nach Pas­sie­ren des hüb­schen klei­nen Wald­sees mag ich sehr, dies­mal ging es an des­sen Ende in Fich­ten­grund aber nicht wei­ter in Rich­tung Sach­sen­hau­sen, son­dern gleich wie­der in den groß­flä­chi­gen Wald im Bereich der auf­ge­ge­be­nen Bahn­ver­bin­dung nach Schmach­ten­ha­gen. Die natur­be­las­se­nen Wege waren dort zwar vege­ta­ti­ons­be­dingt leicht zuge­wach­sen, aber noch bes­tens begeh­bar auf kom­plet­ter Länge. 

Ab der mar­kan­ten Brü­cke folgte ich mehr oder weni­ger dem regu­lä­ren Fern­wan­der­weg E10 bis zum S‑Bahnhof Lehnitz­see, daran fügte ich noch die beid­sei­tige Bege­hung der Havel im Stadt­ge­biet von Ora­ni­en­burg als ‘Sät­ti­gungs­bei­lage’ an. Am Ende gefiel mir die Route in der Form im Rah­men der Optio­nen in der Gegend ganz gut und sie ist somit in der ‘Short­list’ als mög­li­che Grup­pen­wan­de­rung spä­ter in die­sem Jahr ;-)

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt am Bahn­hof Nas­sen­heide, nach einem kur­zen Stück ent­lang der Lie­ben­wal­der Chaus­see wird in die Straße ‘Am Wald­see’ abge­bo­gen und durch die Wohn­ge­biete geht es zum namens­ge­ben­den Gewäs­ser und an ihm vor­bei. Anschlie­ßend wird auf den Fried­richs­tha­ler Weg abge­zweigt, der nach Ver­las­sen der Sied­lung sehr schön durch den Wald führt bis zur Schnel­len Havel. Nach deren Über­que­rung führt der Weg am Orts­ein­gang von Fich­ten­grund gleich wie­der in den Wald hin­ein, zunächst auf einem schma­len Pfad par­al­lel zur Bahn­trasse, spä­ter süd­öst­lich auf einem leicht zuge­wach­se­nen Wald­weg bis hin zur Klinkerhafenbrücke.

Nun wird dem Rad­weg am Oder-Havel-Kanal gefolgt zur Schleuse Lehnitz und über die Brü­cke der Bun­des­straße geht es zum Ufer des Lehnitz­sees. Auf kom­plet­ter Länge wird dem öst­li­chen Ufer­weg gefolgt, anfangs sehr natur­be­las­sen, am Ende an den See­grund­stü­cken ent­lang durch die Sied­lung bis hin zum S‑Bahnhof Lehnitz. Ent­lang der Lehnitz­straße führt der Weg zum gro­ßen Ver­kehrs­krei­sel, anschlie­ßend über die Saar­land­straße zur Drope­brü­cke. Nach deren Über­que­rung wird der Havel­pro­me­nade über gut zwei Kilo­me­ter weit gefolgt am Schloss vor­bei bis zum Schloss­ha­fen, wo erneut die Havel über­quert wird. 

Auf der ande­ren Seite des Gewäs­sers geht es nun zurück bis zum Louise-Hen­ri­ette-Steg, über den Fuß­gän­ger­weg zur Lehnitz­straße und abschlie­ßend über die Willy-Brandt-Straße zum Bahn­hof Ora­ni­en­burg, an dem die Tour endet.