… meine vierte Ver­eins­wan­de­rung nur als ‘Pas­sa­gier’ beim Mär­ki­schen Wan­der­bund inner­halb einer Woche, das gab es in der Häu­fig­keit bis­her noch nie ;-)

Ziem­lich spon­tan war ich dies­mal bei der kür­ze­ren Grup­pen­wan­de­rung dabei, die die Kol­le­gin Sonja Bet­ker im Rah­men der Aktion ‘Tag des Wan­derns’ ange­bo­ten hatte. Trotz der mehr als beschei­de­nen Wet­ter­pro­gnose kamen tat­säch­lich über 30 Teil­neh­mende zusam­men und die Wit­te­rung zeigte sich in ihrer Wech­sel­haf­tig­keit gnä­dig: neben ein paar kur­zen Schau­ern gab es immer schnell danach wie­der Sonne mit mehr oder weni­ger Bewölkung.

Die Stre­cke beinhal­tete heute den Tod­nitz­see sowie die bei­den Ton­tei­che bei Kör­bis­krug, ver­bun­den durch oft schöne natur­be­las­sene Wege und mit dem lei­der sied­lungs­na­hen und alter­na­tiv­lo­sen Anschluss an den Bahn­hof in Bestensee. Ich hatte ja selbst erst im Februar große Teile der Stre­cke bei mei­ner eige­nen Grup­pen­wan­de­rung (sowie bei der Vor­wan­de­rung zwei Monate davor) dort absol­viert, aber jetzt im fri­schen Grün wirkte alles noch ein­mal deut­lich attraktiver.

Vie­len Dank an Sonja für die gewohnt sou­ve­räne und abwechs­lungs­rei­che Wan­der­füh­rung mit vie­len inter­es­san­ten Ein­bli­cken und Anek­do­ten, die man eben nur von Ein­hei­mi­schen wie ihr vor Ort erhal­ten kann.

Zum Titel: gemeint ist natür­lich in Anspie­lung zum bekann­ten Film ‘Jen­seits von Afrika’ die Nähe der drei Seen zur Sied­lung ‘Neu Kamerun’ …

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Infos und Tourbeschreibung:

Dies ist eine Rund­tour, die am Bahn­hof in Bestensee beginnt und endet. Zunächst geht es ent­lang der Haupt­straße zum König­li­chen Forst­haus, dann durch den bzw. am Glunz­busch ent­lang zum süd­li­chen Ende de Tod­nitz­sees. Auf dem schma­len Ufer­pfad führt der Weg bis zur Mole danach durch die Bra­che öst­lich zur Spree­wald­straße und auf der Piste zur Sied­lung Freu­den­thal. Durch ein Wald­stück wird der Kleine Ton­teich erreicht und ent­ge­gen des Uhr­zei­ger­sinns zur Hälfte umrundet.

Durch ein Kie­fern­wald­stück und um den FKK-Cam­ping­platz herum geht es wei­ter zum Große Ton­teich, dann sehr schön natur­be­las­sen an des­sen Ufer ent­lang und anschlie­ßend um die Sied­lung Neu Kame­run herum. Über die Kame­ru­ner Straße führt der Weg erneut zur Spree­wald­straße und über diese hin­weg zum Tod­nitz­see, dies­mal geht wird süd­lich dem Ufer­pfad gefolgt und der Fang­gra­ben über die Brü­cke über­quert. Im Wald des Glunz­buschs führt der Weg zur Haupt­straße, über die abschlie­ßend wie­der der Aus­gangs­punkt am Bahn­hof Bestensee erreicht wird.