… am heutigen Tag war ich schon wieder mit einem Wanderführerkollegen vom Märkischen Wanderbund unterwegs, und zwar mit Steffen Hercher, zusammen mit knapp 20 anderen Teilnehmenden. Das reizvolle und beliebte, wenn auch ziemlich isoliert liegende Wandergebiet um die Götzer Berge und die Deetzer Erdelöcher stand auf dem Programm, diesmal jedoch als Rundtour mit Rückweg südlich der Bahntrasse zum Ausgangspunkt. Speziell dieser Aspekt war dann auch für mich der spontane Impuls gewesen, um dabei zu sein.
Die beiden genannten Kernattraktionen konnten bei üppig-frischem Grün voll überzeugen, obwohl mir erneut auffiel, dass der naturbelassene ‘Sonnensystemweg’ mit der sich anschließenden Asphaltpiste und dem ungewöhnlichen ‘Fischgrät-Ziegelsteinweg’ eher ein Kompromiss ist, um sinnvoll in Richtung Deetz zu gelangen. In diesem Bereich hatte mir meine eigene Streckenführung für die Gruppenwanderung im letzten Spätherbst (https://www.komoot.com/de-de/tour/2675402542) deutlich besser gefallen.
Der mir neue Abschnitt der heutigen Tour war zwar zu Beginn wenig wandertauglich auf dem Radweg direkt an der vielbefahrenen Landstraße, immerhin mit einem seltenen obelisk-artigen preußischen Post-Halbmeilenstein als Highlight am Ortsausgang von Götz. Später gab es dafür aber einen ziemlich schönen langen Wald- und Wiesenabschnitt in Richtung Groß Kreutz zum Ziel hin.
Wie immer wurde die Wanderung begleitet von Steffens interessanten Erkläreinschüben und witzigen Anekdoten in wohldosierter Form.
Vielen Dank an der Stelle an Steffen vor allem für seine ‘kreative Unruhe’ in der Planung, um immer wieder bereits wohlbekannte Strecken in seiner Stammregion neu zu variieren und Alternativen auszuprobieren!
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Infos und Tourbeschreibung:
Dies ist eine Rundtour, die am Bahnhof in Groß-Kreutz beginnt und endet. Nach Verlassen des Bahnsteigs geht es direkt westlich entlang der Trasse zum Einstieg in den Sonnensystemweg, der mit seinen zahlreichen Schautafeln den Wanderweg im Wald und über die Felder begleitet bis zum Siedlungsrand von Deetz. Dort wird gleich abgezweigt in die Straße ‘Am Walde’, über die Götzer Straße hinweg führt der Weg wieder naturbelassener zum Teichsystem der Deetzer Erdelöcher und sehr schön auf schmalen Pfaden zwischen ihnen hindurch. Die Siedlung an der Bergstraße wird durchquert, danach geht es auf Betonplatten, später pfadartig im Wald relativ steil bergauf zum Gipfel des Götzer Bergs mit seinem pyramidenförmigen Aussichtsturm.
Der Abstieg erfolgt über den markierten Baumkreiswanderweg und über die Schulstraße wird der historische Ortskern von Götz erreicht, der auf dem Neuen Weg umgangen wird zum Sportplatz hin. Der Dorfstraße wird gefolgt zum Bahnübergang, südlich der Bahntrasse geht es auf der Ringstraße zur vielbefahrenen Götzer Chaussee und einige hundert Meter auf dem Radweg an ihr entlang bis zur Postmeilensäule. Nach Überquerung der Fahrbahn schließt sich ein dichtes und einsames Waldstück an über zwei Kilometer bis zu den Sportanlagen am Rand von Groß-Kreutz, über die ehemalige Trasse der Kleinbahn geht es im großen Bogen abschließend in Richtung des Bahnhofs Groß-Kreutz und der Ausgangspunkt der Tour ist wieder erreicht.
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