… geplant war eigentlich schwerpunktmäßig heute von Wanderführerkollege Bernd Bernhard eine Tour zur Ginsterblüte in der Döberitzer Heide, doch die zeigte sich nur spärlich. Tierisch gut wurde es trotzdem durch die vielen Weiden, die sich aktuell um die Wildniskernzone gruppieren und die mit einer großen Anzahl von weniger scheuen und robusten Rinder- und Ziegenrassen aufwarten konnten. Hatte ich so bisher noch nie erlebt dort bei meinen zahlreichen Besuchen der Vergangenheit …
Die knapp zehnköpfige Gruppe mit Jagdhund Lotta setze sich wieder aus Teilnehmenden aus Einladungen über die Kanäle des Märkischen Wanderbunds und des Portals GemeinsamErleben zusammen. Für mich war der eigentlich spannende Grund fürs Dabeisein gewesen, mal zu schauen, wer denn so an einem Freitagnachmittag zu einer Wanderung im Berliner Umfeld als Gast erscheint. Es ergab sich unterm Strich in homogener Gruppe eine rundum gelungene Tour, die ich in der Form sogar als meine Lieblingsvariante im nördlichen Bereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes bezeichnen würde.
Hier die Aufzeichnung von Bernd: https://www.komoot.com/de-de/tour/2940661147
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Infos und Tourbeschreibung:
Dies ist eine Rundtour, die am Bahnhof Dallgow-Döberitz beginnt und endet. Zunächst geht es über die Bahnhofstraße zum Einstieg in den Promenadenweg am Schwanengraben und auf diesem an dem langgestreckten Gewässer entlang zur Hamburger Chaussee und der Unterquerung der Bundesstraße. Durch das Gewerbegebiet ‘Am Artilleriepark’ wird der Eingang zur Döberitzer Heide erreicht und dem sandigen Zubringerweg durch den kleinen Taleinschnitt am Giebelfenn gefolgt, bevor es hinauf zum Hasenfelder Berg in der Nähe des Obelisken geht. Auf einem schönen, leicht zugewachsenen Nebenweg mit seinem Ginsterbewuchs wird die lange Gerade in Richtung Südosten umgangen, vor dem Kluckersfenn erfolgt der Richtungswechsel nach Südwesten.
Später wird zum ersten Mal auf die dreifach umzäunte Kernzone getroffen, mehr oder weniger direkt am Zaun entlang führt der Weg knapp fünf Kilometer weit danach abwechslungsreich durch das leicht hügelige Gelände bis hin zum Ausgang der Döberitzer Heide an der Überführung der Bundesstraße zur Windmühlenstraße hin. Das Neubaugebiet wird östlich zur Engelpfuhl-Parkanlage hin durchquert, auf dem Promenadenweg geht es nördlich durch den schmalen Grünzug zur Hauptstraße und bald darauf ist wieder der Ausgangspunkt am Bahnhof erreicht.
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