… heute wan­derte ich mit Kath­rin und Tho­mas diese Route zum Test im Stadt­ge­biet von Ebers­walde. Da mir meine Teil­nah­men bei Wan­de­run­gen mit dem Mix aus Natur und Indus­trie­kul­tur um Spindlersfeld/Köpenick sowie um Fürs­ten­walde zuletzt gut gefal­len hat­ten, wird dies nun die Stre­cke für meine Grup­pen­wan­de­rung mit ähn­li­chem the­ma­ti­schem Schwer­punkt im Januar 2026. Der News­let­ter mit allen Details zur Ein­la­dung geht in den nächs­ten Tagen raus …

Für mich ergab sich mit dem Abschnitt am Dreh­nitz­fließ, den ich bis­her noch nicht kannte, der per­fekte Lücken­schluss für die dies­mal etwas kür­zere und kom­pakte Wan­de­rung. Die Tour ist wie ich finde sehr viel­fäl­tig und bie­tet von allem etwas: his­to­ri­sche Indus­trie­an­la­gen und ‑rui­nen, eine sehens­werte Alt­stadt, den Trei­del­pfad am Alten Finow­ka­nal sowie diverse natur­be­las­sene Abschnitte an den Flie­ßen und im Stadt­wald. Nicht zu ver­ges­sen der inter­es­sante, von der Hoch­schule für nach­hal­tige Ent­wick­lung gepflegte Forst­bo­ta­ni­sche Garten.

Der immer etwas ‘wacke­lige’ Über­gang auf höl­zer­nen Bahn­schwel­len übers Her­thaf­ließ ist übri­gens gerade wie­der gut nutz­bar ohne Ner­ven­kit­zel, kurze mat­schige Pas­sa­gen in dem Bereich sind aller­dings nicht immer zu vermeiden.

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Infos und Tourbeschreibung:

Dies ist eine Rund­tour, die am Bahn­hof in Ebers­walde beginnt und endet. Zunächst geht es unter der Bahn­brü­cke hin­durch und auf dem Fuß­gän­ger­weg über sie hin­weg zur Hee­ger­müh­ler Straße. In den klei­nen West­end­park wird abge­zweigt und die­ser durch­quert zum Finow­ka­nal hin. Die Schleuse Kup­fer­ham­mer wird über­quert und dem Trei­del­weg gefolgt mit meh­re­ren Ufer­wech­seln bis zur Lich­ter­fel­der Straße am Alten Walz­werk. Hier wird der Kanal ver­las­sen, an den Borsig­hal­len vor­bei führt der Weg über die Ebers­wal­der Straße hin­weg zum Areal der ehe­ma­li­gen Eisen­spal­te­rei in der Specht­hau­se­ner Straße, über die Kleine Dreh­nitz­straße und die Grenz­straße wird die Sied­lung verlassen.

Nun folgt der Weg im Wald dem klei­nen bach­ähn­li­chen Dreh­nitz­fließ um das West­end herum bis hin zum Ver­kehrs­krei­sel an der Zoo­straße. Der Bahn­über­gang wird über­quert und das Gelände des Zoos süd­lich umgan­gen. Im Wald wird gleich auf die Her­tha­quel­len getrof­fen, im moo­ri­gen Gebiet geht es wei­ter zum Her­tha­teich und süd­lich etwas rus­ti­kal um den in den letz­ten Jah­ren ent­stan­de­nen See herum. Am Abfluss des Her­thaf­lie­ßes wird die­ses auf einer impro­vi­sier­ten Brü­cke über­quert, die dank der star­ken Biber­ak­ti­vi­tä­ten ober­halb momen­tan gut nutz­bar ist. Auf der schö­nen lan­gen Holz­brü­cke wird gleich danach die brei­tere Schwärze über­quert und dem Wan­der­weg gefolgt zum Zain­ham­mer See. 

Auf dem Pro­me­na­den­weg geht es zum Forst­bo­ta­ni­schen Gar­ten, in dem eine kleine Runde gedreht wird. Um das Areal der HNE herum führt der Weg im Wald hin­auf und über eine Kuppe wie­der hinab zur Über­que­rung der Land­straße. Im gro­ßen Bogen geht es um den Wald­cam­pus herum zur Brun­nen­straße, gleich danach wird die ‘Mär­chen­villa’ pas­siert. Am Ende der Straße wird der schmale Park am Wei­den­damm kom­plett durch­quert, nach dem klei­nen Auf­stieg zur Kir­che führt der Weg hinab zum Markt und durch die Fuß­gän­ger­zone zur Kreu­zung am Museum. Der Boll­werk­straße wird gefolgt zur Stadt­schleuse und dort wie­der der Finow­ka­nal über­quert. Nun wird erneut dem pro­me­na­den­ar­ti­gen Trei­del­weg gefolgt bis zur Kup­fer­ham­mer-Schleuse. Von dort erfolgt die Rück­kehr zum Aus­gang­punkt auf iden­ti­schem Weg wie zu Beginn und die Tour endet am Bahn­hof Eberswalde.