Bereits Ende 2023 hatte ich das Büch­lein ‘Rund um die Schorf­heide’ der Autorin Ste­pha­nie Tur­zer rezen­siert und mich über ihre ehr­li­chen Ein­drü­cke von der erleb­ten Stre­cke gefreut. Nun habe ich mir das Nach­fol­ge­werk ‘Ucker­mär­ki­sche Land­runde’ zu Gemüte geführt und habe nach dem Lesen wie­derum die Emp­fin­dung, dass sie den Weg aus­ge­wo­gen aus ihrer Per­spek­tive beschreibt, wobei in die­sem Fall noch etwas mehr der ‘Tage­buch­aspekt’ in den Vor­der­grund tritt und die klei­nen Hür­den des Mehr­ta­ges­wan­derns in dünn besie­del­ter Land­schaft stark akzen­tu­iert sind.

Eine typi­sche Navi­ga­ti­ons­vor­lage ist hier nicht zu erwar­ten, die aber bei dem fast immer bes­tens vor Ort mar­kier­ten Wan­der­weg auch nicht nötig ist. Ähn­lich wie Ste­pha­nie Tur­zer habe ich selbst sehr weit­ge­fä­cherte Erin­ne­run­gen an die unterm Strich sehr emp­feh­lens­werte Rund­wan­de­rung, die ich in locke­rer Folge und in Ein­zel­etap­pen Ende 2018 / Anfang 2019 absol­vierte, eben­falls bezüg­lich der genann­ten High­lights (Gegend um Boit­zen­burg, Ufer des Wol­letz­sees) kann ich ihr abso­lut zustimmen.

Wie bei all ihren bis­he­ri­gen Büchern machen auch in die­sem Werk von Frau Tur­zer die abge­druck­ten Aqua­rell­zeich­nun­gen, die sie unter­wegs anfer­tigte, den eigent­li­chen Reiz aus. Die knapp 60 Sei­ten sind schnell gele­sen, machen aber durch­aus Lust dar­auf, die Stre­cke nach­zu­wan­dern, auch über Ostern und falls die Tem­pe­ra­tu­ren dann unter null Grad fal­len soll­ten (erklärt sich beim Lesen des Buches) … 

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