… die Würfel sind gefallen: dies wird nun die Strecke meiner Gruppenwanderung am 23.07.! Ich wollte mir durch die heutige Vorwanderung noch einmal die Tour genauer im Detail ansehen, und aus meiner Sicht ist sie stimmig, abwechslungsreich, interessant sowie von der Streckenlänge und der Erreichbarkeit her ideal.
Mit dem Liepnitzsee und den benachbarten Gewässern beginnt die Tour bereits sehr schön, dann lockt das ehemalige ‘Wohnobjekt Waldsiedlung Wandlitz’ mit seiner sagenumwobenen DDR-Historie. Mit dem Basdorfer Wald schließt sich sehr viel schattiges Grün an, danach können die Schönower Heide, die Hobrechtsfelder Rieselfelder und die Karower Teiche mit ihren individuellen Charakteristiken jeweils punkten.
Nur was den Start angeht tendiere ich noch zu einer Stunde früher, da bereits gegen 10:30 Uhr viel Trubel am Liepnitzsee herrschte und ab etwa 13 Uhr die vermehrt auftauchenden Radfahrer in den Rieselfeldern nervten. Mehr dazu in Kürze, hier in meinen öffentlichen Planungen und natürlich im Newsletter (Versand Anfang nächster Woche).
Überraschenderweise traf ich mitten im Wald an einem Rastplatz auf die Wanderfreunde Michael und Roswitha, die tatsächlich fast dieselbe Strecke wie ich geplant hatten und eine Stunde früher gestartet waren. In der Folge wanderten wir knapp 7 Kilometer zusammen. Hier die Aufzeichnung von Michael:
https://www.komoot.de/tour/828301107
Heute musste ich übrigens mal wieder einer Meute schottischer Hochlandrinder ausweichen, die den Weg in den Rieselfeldern blockiert hatte. Das gehört nun mal dort dazu und man kann immer nur hoffen, dass es eine Alternativroute gibt …
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour beginnt am Bahnhof Wandlitzsee, zunächst führt Weg über die Ruhlsdorfer Straße, die Straße ‘An der Bogenheide’ und die Straße ‘An den Pfühlen’ durch die Wohngebiete, dann geht es im Wald auf schönen Pfaden zu den Drei Heiligen Pfühlen, von denen nur zwei ufernah passiert werden können. Anschließend führt der Weg über eine kleine Kuppe zum benachbarten Regenbogensee und um ein kleines Sumpfgebiet herum zum Liepnitzsee.
Gut einen Kilometer weit wird nun dem herrlichen bewaldeten Südufer des Liepnitzsees gefolgt bis zu einer markanten ‘verwurzelten’ Badestelle, anschließend geht es bergauf im Wald und der geradeaus führende Forstweg wird genutzt in Richtung der Wandlitzer Chaussee. Nach deren Überquerung wird das ehemalige Areal der Waldsiedlung betreten und in einem kleinen Bogen führt der Weg an den Wohnhäusern von Krenz, Honecker und Ulbricht vorbei, bevor das Gelände im Südwesten wieder verlassen wird.
Auf einen viereinhalb Kilometer langen zusammenhängenden Abschnitt wird der große Basdorfer Wald durchquert und der Rundweg um die Schönower Heider erreicht. Diesem wird eine Weile gefolgt, dann kurz nach Passieren des Aussichtspunkts abgezweigt durch Weidegebiete zur Schönwalder Chaussee. Nun wird das umfangreiche Gebiet der Hobrechtsfelder Rieselfelder durchquert, wobei immer wieder auch aktiv beweidete Areale betreten werden. Nach Überqueren der Schönerlinder Chaussee werden die Karpfenteiche passiert, nach Unterquerung der Bahntrasse und der Autobahn ist das Areal der Karower Teiche erreicht.
Hier führt der Weg an den beweideten Wiesen entlang, zwischen dem Weidenteich und dem Inselteich hindurch und durch die Wiesen zur Panke. Das Gelände wird an der Pankgrafenstraße verlassen und über die Böttnerstraße, die Sandbergstraße und die Boenkestraße geht es durch die Wohngebiete von Karow zum S‑Bahnhof, an dem die Tour endet.
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