… heute mal wie­der eine ‘Ent­de­ckungs­tour’ zwi­schen Pots­dam-Mit­tel­mark und dem Havel­land, bei sehr schwü­lem Wet­ter. Die Region bie­tet aus mei­ner Sicht spe­zi­ell durch die drei Bahn­li­nien RE2, RE4 und RB51 noch viel Poten­tial für Wan­der­stre­cken dazwi­schen, man muss nur geeig­nete Wege fin­den, was nicht gerade ein­fach ist …

Ich hatte ziem­li­ches Glück bei der geplan­ten Stre­cke, es gab dabei tat­säch­lich einen gut zehn Kilo­me­ter lan­gen zusam­men­hän­gen­den Wald­an­teil mit meist natur­be­las­se­nem Unter­grund, lei­der aber auch zwei kurze, zumin­dest unge­fähr­li­che Land­stra­ßen­ab­schnitte. Eben­falls gab es zwei sehr kurze unpro­ble­ma­ti­sche Quer­feld­ein­ab­schnitte im Mit­tel­teil, da dort die direk­ten Ver­bin­dungs­wege aus dem Kar­ten­ma­te­rial nicht mehr exis­tier­ten. Der Ein­stieg über die Fel­der zwi­schen Buschow und Bar­ne­witz gefiel mir gut, ebenso der län­gere Bruch­weg (immer gesperrt zwi­schen Mitte März und Ende Mai!) durch die Sumpf­wie­sen zwi­schen Hohen­fer­che­sar und Fohrde am Ende.

Ins­ge­samt sicher keine Pre­mi­um­stre­cke, aber im Kon­text der Wan­der­mög­lich­kei­ten in der Gegend eine durch­aus emp­feh­lens­werte Tour mit viel Grün und guter Bahnanbindung.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt am Bahn­hof in Buschow, zunächst geht es auf der Bahn­hof­straße und der Dorf­straße durch den Ort, dann wird über den Schrot­weg zum Fried­hof am Sied­lungs­ende abge­zweigt. Nun führt der Weg meist über Baum­al­leen und am Feld­rand ent­lang im gro­ßen Bogen nach Bar­ne­witz, das kom­plett der Länge nach durch­quert wird. Nach einem Stück auf der brei­ten, wenig befah­re­nen Land­straße wird in den Wald abge­zweigt und es geht unter­bre­chungs­frei durch die­sen bis zum nächs­ten sehr kur­zen Landstraßenabschnitt.

Erneut führt der Weg im Wald knapp fünf Kilo­me­ter weit zum Wei­ßen See, anschlie­ßend über die Fel­der nach Hohen­fer­che­sar. Nach Pas­sie­ren des Dorfs am Rand wird der schöne Bruch­weg genutzt, der als schma­ler ‘Wald­tun­nel’ durch die Feucht­ge­biete am Prit­zer­ber See nach Fohrde führt. Nach Durch­que­rung des Ortes auf der Haupt­straße und der Bahn­hof­straße endet die Tour am dor­ti­gen Bahnhof.