… kurzerhand eine spontane Stadtrandstrecke heute Nachmittag, die ich so noch nie kombiniert hatte. Dank Jürgens Tour von letzter Woche ( https://www.komoot.de/tour/789363897 ) erinnerte ich mich daran, dass ich schon ewig mal vorhatte, auf der ‘falschen’ Seite des Flakensees nördlich von Erkner zu wandern und dann den großen zusammenhängenden Köpenicker Forst bis zum Erpetal zu durchqueren. Klappte sehr gut, vor allem der Abschluss durch den ebenfalls waldlastigen Teil des Erpetals in nördlicher Richtung bis nach Dahlwitz ergänzte die Strecke perfekt.
Überrascht hat mich mal wieder, wie man dort direkt hinter der Berliner Stadtgrenze trotz einiger Landstraßenüberquerungen den Eindruck hat, in einem riesigen Wald unterwegs zu sein. Eigentlich kein großer Unterschied zur Schorfheide gestern …
Nur die teilweise durch Pferde recht ramponierten naturbelassenen Wege deuten darauf hin, dass man sich am Rand der urbanen Zivilisation befindet.
Da Start und Ziel bequem per S‑Bahn erreichbar sind vom Berliner Zentrum aus, wird diese Tour eventuell sogar die Streckenvorlage für meine nächste Gruppenwanderung. Zumindest ist dabei keine überfüllte Bahnverbindung zu berücksichtigen ;-)
Das schöne Erpetal geht natürlich immer, mittlerweile ist mir die Standardstrecke aber längst zu langweilig geworden, sodass ich wie in diesem Fall gerne nur ein Teilstück in eine andere Route integriere.
Vielen Dank für den ‘Reminder’ durch Deine Tour, Jürgen!
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour beginnt am S‑Bahnhof in Erkner, zunächst geht es im Bogen um den Busbahnhof und ein Gewerbeareal herum zum alten Flakensteg, dann auf dem schmalen Uferpfad sehr schön am Rand des Flakensees entlang zur kleinen Siedlung Springeberg und weiter zum südlichen Ortseingang von Woltersdorf. Hier wird abgezweigt in das Gelände des Wilhelmshagen-Woltersdorfer Dünenzugs, auf schmalen und teilweise leicht sandigen Wegen geht es durch das hügelige Terrain nordwestlich in Richtung der Gleistrasse der Woltersdorfer Straßenbahn und parallel dazu zum S‑Bahnhof Rahnsdorf.
Dort wird am Alten Fischerweg gleich wieder in den Wald abgezweigt, auf dem Dahlwitzer Heuweg geht es zweieinhalb Kilometer weit durch den Forst bis zu einem markanten Wegekreuz. Hier wird die asphaltierte schöne Eichenallee gewählt, da alle anderen Optionen als Reitwege schwer begehbar sind. Nach einer Weile führt der Weg zurück über eine breite Schneise zum Dahlwitzer Heuweg und auf diesem nach Überquerung der Landstraße ins Erpetal.
Die Heidemühle wird passiert, es folgt ein längerer, schöner Waldabschnitt auf meist naturbelassenen Wegen über die Friedrichshagener Chaussee hinweg bis zur Berliner Straße. Durch die Wiesen wird der Erpe zum Schlosspark Dahlwitz gefolgt, nach Durchquerung des Parks führt der Weg durchs Dorf, bevor am Friedhof erneut in Richtung der Erpe abgezweigt wird.
Hier geht es auf dem Feldweg um ein Gewerbegebiet herum und die Wiesen am Zochegraben werden durchquert, dann der Rennbahnallee gefolgt, die außen um das großräumige Trabrennbahngelände Hoppegarten herumführt. Über die Bahnhofstraße wird abschließend das Ziel dieser Tour am S‑Bahnhof Hoppegarten erreicht.
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