… heute angesichts des zu erwartenden Schmuddelwetters nur eine ‘Experimentier-Tour’ im Löcknitztal, interessiert hatte mich dabei die beidseitige fließnahe Begehung der Löcknitz zwischen Fangschleuse und Klein Wall. Das klappte auch wirklich sehr gut und zumindest ab der Waldsiedlung Schmalenberg sind die Wege meist naturbelassen und es gibt einige schöne Ausblicke auf das träge Gewässer, vor Klein Wall muss allerdings kurz die unvermeidbare Schotter-Waldautobahn genutzt werden. Der Pfad nördlich der Löcknitz ab Klein Wall war das eigentliche Highlight, er ist — noch — gut begehbar, was sich in der Vegetationsperiode und nach mehr Regen aber sicher schnell ändern wird.
Genau in diesem Abschnitt traf ich drei vitale ältere Wanderdamen, die mit einer großen ausgedruckten komoot-Karte ihrer Planung und ohne Smartphones unterwegs waren und die mich tatsächlich über komoot (er-)kannten. Sehr interessant, viele Grüße an der Stelle!
Der Rest meiner Strecke war der in dieser Ecke meist wunderschöne 66-Seen-Weg, am Wupatzsee ist ja nun auch der Lehrpfad schön aufgefrischt und neu beschildert worden. Alles in allem in dieser Form die vielleicht beste(?) Löcknitzroute. Ursprünglich wäre ich noch zumindest weiter bis nach Woltersdorf oder sogar bis nach Rüdersdorf gewandert, im Dauernieselregen kürzte ich aber vorher in Richtung Erkner ab.
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour startet am Bahnhof Fangschleuse, nach einem kurzen Stück auf dem straßenbegleitenden Radweg entlang der Karl-Marx-Straße wird abgezweigt auf die Sand- und Schotterpiste in Richtung der kleinen Waldsiedlung Schmalenberg, wobei sich auf dem Weg dorthin ein schöner Zugang zur Löcknitz ergibt. Weiter führt der Weg über eine geschotterte Baumallee, dann kann auf einen naturbelassenen Waldweg gewechselt werden, der einen weiteren schönen Ausblick ins weite Fließtal der Löcknitz bietet.
Über einen Abschnitt auf einer modernen ‘Waldautobahn’ wird die Fischanlage Klein Wall erreicht und umrundet, danach schließt sich ein sehr schöner, zweieinhalb Kilometer langer naturnaher Waldweg an, der größtenteils als schmaler Pfad nahe an der Löcknitz entlang führt. Nun wird auf den bekannten und beliebten Löcknitztalweg abgezweigt, der Teil des 66-Seen-Wegs ist. Über acht Kilometer hinweg wird dem sehr schönen Wanderpfad gefolgt, der außer einer Landstraßenüberquerung und einem kurzen Stück auf dem geschotterten Oberförstereiweg immer naturbelassen ist und dem Fließverlauf der Löcknitz meist nahe folgt, wobei auch einzelne Schafweiden durchquert werden.
Nach Passieren des Wupatzsees auf dem schmalen Verbindungsweg zwischen den Gewässern wird am Ende des Naturlehrpfads auf die Fürstenwalder Straße getroffen und dieser zur Friedrichstraße gefolgt. An der Genezareth-Kirche vorbei geht es über die Lange Straße und die Seestraße zum Bretterschen Graben, dann auf dem Promenadenweg an diesem entlang zum Rathauspark am Dämeritzsee. Über die Friedrichstraße und die Bahnhofstraße wird abschließend das Ziel am Bahnhof in Erkner erreicht.
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