… heute habe ich die Vor­wan­de­rung für die Grup­pen­wan­de­rung am 23.04. unter­nom­men, um mich noch ein­mal mit dem Weg ver­traut zu machen, da ich die kom­plette Runde um die Pät­zer Seen in ähn­li­cher Form zuletzt vor fünf Jah­ren gewan­dert war. Wich­tig war mir, die schönst­mög­li­che Route mit den meis­ten natur­be­las­se­nen Abschnit­ten nahe am Gewäs­ser zu nut­zen, was wie ich denke auch bes­tens funktionierte.
Prio­ri­tät hatte außer­dem für mich, mög­li­che Pau­sen­plätze sowie schöne See­aus­bli­cke aus­zu­kund­schaf­ten und ein Gefühl fürs Timing zu bekommen.

Vor allem der wun­der­bare Pfad am Ost­ufer ist nun wie­der durch­gän­gig begeh­bar, was vor zwei Jah­ren bei einer Grup­pen­wan­de­rung nicht der Fall war. Die Stre­cke muss ich sicher nicht wei­ter bewer­ben, da sie — hof­fent­lich — all­seits bekannt ist bei den Ber­li­nern und ja auch vom Tou­ris­mus­ver­band Dahme-Seen­land schon lange gefea­tured wird. Last but not least ist die Stre­cke eine dicke Emp­feh­lung von Man­fred Reschke und ja auch im Buch ‘Tages­tou­ren Bran­den­burg’ von ihm und Andreas Stern­feldt als Bonus­stre­cke enthalten.

Ich per­sön­lich finde die Stre­cke etwas über­be­wer­tet trotz vie­ler schö­ner Abschnitte, da sie auch etli­che Län­gen und mono­tone Sied­lungs­durch­que­run­gen beinhal­tet. Trotz­dem sollte man sie natür­lich spe­zi­ell wegen der guten Bahn­an­bin­dung ken­nen und gewan­dert sein.

Ich freue mich auf die — bereits lange aus­ge­buchte — Tour und kann berich­ten, dass uns even­tu­ell Man­fred Reschke am Ziel in Bestensee in Emp­fang neh­men wird. Somit ergäbe sich die sel­tene Mög­lich­keit, sich von Stern­feldt & Reschke das eigene — mit­ge­brachte oder bei der Tour gekaufte — Exem­plar der Bücher der bei­den aus dem Tre­scher-Ver­lag signie­ren zu lassen.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt am Bahn­hof in Bestensee, durch den Ort führt der Weg zunächst über die Schil­ler­straße in Rich­tung des Pät­zer Vor­der­sees. Am bewal­de­ten und moras­ti­gen Ufer gibt es hin­ter den Häu­sern einen gut begeh­ba­ren Tram­pel­pfad, der nun in süd­li­cher Rich­tung genutzt wird. Nach Durch­que­rung eines Wald­stücks geht es durch die Vor­der­sied­lung, an einem Was­ser­gra­ben ent­lang und um den Rest der Sied­lung herum, dann wei­ter durch den Wald zur Hin­ter­sied­lung mit Zugang zum See mit brei­tem Strand.

Nach Ver­las­sen der Sied­lung führt der Weg im Wald an einem grö­ße­ren Sumpf­ge­biet ent­lang und folgt dann der Bahn­trasse auf Wirt­schafts­we­gen über knapp zwei Kilo­me­ter. Danach geht es ganz kurz auf der Neben­straße wei­ter, dann auf san­di­gen Wegen um das süd­li­che Ende des Sees herum. Mit der Rich­tungs­än­de­rung nach Nor­den beginnt nun der schönste Teil der Stre­cke am Pät­zer Hin­ter­see, auf einem schma­len Pfad wird dem See­ufer nahe gefolgt, wobei sich viele schöne Aus­bli­cke auf das Gewäs­ser ergeben.

Nach dem Ver­las­sen des Hin­ter­sees führt der Weg durch die Wie­sen­land­schaft zu einer Schot­ter­piste und auf die­ser nach Pätz hin­ein. Das gesamte Dorf wird ent­lang des Angers durch­quert, am nörd­li­chen Aus­gang befin­det sich ein grö­ße­rer Strand am Vor­der­see mit­samt Rast­mög­lich­kei­ten. Nun wird einen Kilo­me­ter weit der Pro­me­na­den­weg am Ufer genutzt, anschlie­ßend führt der Weg noch ein­mal genauso weit natur­be­las­sen durch den Wald zur Haupt­straße in Bestensee. Abschlie­ßend wird der Haupt­straße gefolgt zum Bahn­hof Bestensee, an dem sich die Runde schließt.