… heute bin ich in der Calauer Schweiz gewandert zusammen mit Steffen, der unterwegs Fotos fürs Bildarchiv von Reiseland Brandenburg machte. Dabei modifizierte ich die Strecke etwas zur Variante, die mir bereits im Herbst 2019 so gut gefallen hatte.
Speziell auf den gemauerten(!) Aussichtsturm Luckaitztal war ich gespannt, der erst seit 2020 neu errichtet ist. Auch der Ausblick am Kuhringsberg ist nun als solcher nutzbar, da eine breite Schneise mit Sichtachse in Richtung Calau geschlagen wurde. Natürlich war auch wieder die ‘Hölle’, die man definitiv NICHT umgehen sollte, Teil der Strecke.
Die Tour gefiel mir in dieser Form ebenfalls ausgezeichnet bis zum Ort Werchow, der Radwegabschnitt von dort bis nach Calau ist leider unvermeidbar.
Dafür entschädigt das recht hübsche Städtchen mit seiner Burgruine und besonders mit den kleinen Figuren entlang des Witze-Rundwegs, die das äußerst monotone Finale auf der Karl-Marx-Straße zum Bahnhof vergessen lassen.
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour startet am Bahnhof Luckaitztal, bereits nach wenigen Metern ist man im Wald und nähert sich der Teichlandschaft. Auf dem Damm zwischen den Teichen hindurch geht es erst in östlicher, dann in nördlicher Richtung zum Dorf Buchwäldchen, das zur Bahnunterführung hin durchquert wird. Der Bahntrasse wird auf einem Feldweg parallel gefolgt, dann führt der Weg im Wald stetig hinauf bis zum Aussichtsturm.
Nach einem langen nordwestlichen und danach einem südwestlichen Waldabschnitt geht es durch ein kleines Tal am Kesselberg zum Napoleonstein, anschließend zurück in nordöstlicher Richtung zur ‘Hölle’ und durch dieses Tal hindurch, dann in einem Bogen zum Aussichtspunkt am Kuhringsberg.
Nun wird wieder ein schöner Abschnitt in der ‘Hölle’ gewandert, am Talende geht es am Fuß des Weinbergs entlang zur sagenumwobenen Goldborn-Quelle. Der Pfad an einem Bachlauf und am Lugteich wird genutzt hinüber nach Werchow, danach geht es auf der Cabeler Straße zur den Ort und auf dem Radweg neben der Werchower Straße bis nach Calau hinein. Am Springteich entlang führt der Weg zum Luckauer Tor und zu den Resten der Burgruine nebenan, dann in einer Schleife über die Gartenstraße und die Straße ‘Am Schlagbaum’ mit dem letzten Rest der historischen Stadtmauer zum Burgplatz.
Über die Schloßstraße wird die eng umbaute große Kirche erreicht, um den Marktplatz herum wird der Cottbuser Straße gefolgt zum großen östlichen Verkehrskreisel. Abschließend muss zwei Kilometer weit der schnurgeraden Karl-Marx-Straße gefolgt werden, bevor in der abzweigenden Straße ‘Am Bahnhof’ mit dem Bahnhof Calau das Ziel dieser Tour erreicht ist.
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