… meine erste eigene Etappe der Staffel ‘Von der Oder zur Saale’ heute zwischen Griebo und Dessau, meist an Elbe und Mulde entlang. In Coswig hatte ich unterwegs Wanderbuchautor Andreas Sternfeldt (https://www.komoot.de/user/164633574789) ‘aufgegabelt’, der mich von dort aus bis zum Ziel begleitete. Der Abschnitt ab Coswig war für uns beide neu, und da wir saisonal bedingt die Fähre nicht nutzen konnten, überquerten wir die Elbe bei Vockerode auf dem Fußweg der vielbefahrenen Autobahnbrücke.
Abgesehen von diesem dicken Makel, der die Strecke allerdings auch für mich auf noch halbwegs überschaubare 38 Kilometer Länge ‘eindampfte’, war bei dieser Tour alles dabei, was das Wanderherz begehrt. Kleine idyllische Bäche am Anfang, der immer wieder wunderbare Elbausblick in der Grieboer Schweiz, viele Kilometer durch die Auen meist direkt am breiten Strom der Elbe, der sehenswerte Luisiumpark des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs sowie diverse schöne Abschnitte entlang der Mulde zum Schluss.
Nur einige schnurgerade, endlos erscheinende Verbindungsabschnitte auf Asphalt vom und zum Luisium zogen sich ganz schön in die Länge, die wir aber durch unsere angeregten Gespräche gut überbrücken konnten. Vielen Dank für Deine Begleitung, Andreas!
Hier die Collection der absolvierten Etappen:
https://www.komoot.de/collection/1432085
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Etappe beginnt am Bahnhof in Griebo, zunächst geht es auf dem Nudersdorfer Weg hinauf in die Felder und mit zwei Richtungswechseln bis zum Einstieg am Grieboer Bach. Dem idyllisch mäandrierenden Gewässerverlauf wird gefolgt ins Tal, wobei man im unteren Bereich wunderschön auf einem leicht erhöhten Damm zwischen den beiden Armen des Bachs im Wald unterwegs ist.
Nach Erreichen des Dorfs Griebo und kurzem Abstecher zur Kirche führt der Weg zur Mühle, danach im Wald auf einem schmalen Pfad oberhalb der Elbe zu einem besonders schönen Aussichtspunkt, bevor dem Schotterweg gefolgt wird zum Siedlungsrand von Coswig. Nach einem Bogen durch die Elbauen wird der Straße entlang der Siedlung gefolgt zur Wittenberger Straße und weiter zur Schloßstraße, zwischen Rathaus und Markt geht es hinab zum Klosterhof, dann durch die Fischergassen zum ‘Bilderrahmenblick’ aufs Schloss.
Oberhalb des Treidelwegs und am Schloss vorbei wird das Elbufer passiert, anschließend das Städtchen in südwestlicher Richtung verlassen. Auf einem Feldweg geht es weiter ins Dorf Buro mit seiner schönen kleinen Komtur-Kirche, danach wird dem asphaltierten Weg gefolgt zum Deich. Für die nächsten fünf Kilometer bis zur Autobahnbrücke der A9 hat man die Wahl, entweder den grasbewachsenen Deich oder wie im Fall dieser Tour den vorgelagerten Wiesenweg durch die Auen meist nahe am Fluss zu nutzen. Nach Überquerung der Elbe geht es im Bogen zum erhöhten Dianenwall und im Prinzip für die nächsten sechs Kilometer auf schmalen Asphaltwegen mit vielen schnurgeraden Abschnitten zum wunderbaren Luisiumpark, in dem eine kleine Runde gedreht wird.
Über die Jonitzer Allee wird der Park verlassen, ab dem alten Mühlenkomplex dann sehr schön dem Gewässerverlauf der Jonitzer Mulde zum Vorderen Tiergarten bei Dessau gefolgt. Nach Überquerung des Hauptstroms der Mulde auf der Tiergartenbrücke führt der Weg am Stadtschloss und der Marienkirche vorbei zum Marktplatz mit dem Rathaus, abschließend der Poststraße folgend zur Johanniskirche, über die Hausmannstraße zum Anhaltischen Theater und über die Fritz-Hesse-Straße zum Hauptbahnhof in Dessau, an dem die Etappe endet.
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