… heute habe ich Burk­hard teil­weise auf einer Etappe sei­nes Spree­pro­jekts beglei­tet, von Berken­brück über Fürs­ten­walde bis unge­fähr zur ‘Gro­ßen Tränke’. Anschlie­ßend wan­derte Burk­hard wei­ter in Rich­tung Han­gels­berg, ich jedoch machte mich auf zu den — natür­lich! — Find­lin­gen. Und zwar nicht zu irgend­wel­chen, son­dern zu den Mark­gra­fen­stei­nen in den Raue­ner Bergen.

Ich war schon län­ger nicht mehr dort und im Rah­men mei­ner zahl­rei­chen Find­lings­tou­ren der letz­ten Zeit durf­ten natür­lich die größ­ten Exem­plare Bran­den­burgs nicht feh­len. Schon ein tol­les Gefühl, dort zu ste­hen, wo eben­falls schon Goe­the und Fon­tane sich die Steine anschau­ten. Beide waren damals nicht wirk­lich begeis­tert, heute jedoch waren wie fast immer in den Raue­ner Ber­gen zahl­rei­che Spa­zier­gän­ger und Wan­de­rer unterwegs.

An der Fürs­ten­wal­der Spree hatte mich vor allem der Abschnitt zwi­schen Berken­brück und Fürs­ten­walde in Höhe des ehe­ma­li­gen Tank­la­gers inter­es­siert, da ich im letz­ten Jahr wegen feh­len­der Infor­ma­tio­nen dort den meist schma­len Ufer­pfad aus­ge­las­sen hatte.

In der Summe in die­ser Form eine ganz emp­feh­lens­werte Tour, sieht man ein­mal von der alter­na­tiv­lo­sen Durch­que­rung des gro­ßen Gewer­be­ge­biets im Fürs­ten­wal­der Osten ab. Mein heu­ti­ger Zugang zu den Raue­ner Ber­gen von der Spree aus hat mit außer­dem deut­lich bes­ser gefal­len als der über den 66-Seen-Weg.

Hier die Auf­zeich­nung der Tour von Burkhard:
https://www.komoot.de/tour/669585089
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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet am Bahn­hof in Berken­brück, zunächst wird der Bahn­hof­straße ein­ein­halb Kilo­me­ter weit gefolgt durch den Ort zum Anger mit der Kir­che, gleich danach ist das Spree­ufer erreicht. Gut drei Kilo­me­ter weit geht es nun auf ange­neh­men Wald­we­gen, die oft auch pfad­ar­tig aus­ge­bil­det sind, anfangs getrennt durch ein Sumpf­ge­biet vom Fluss­lauf, bis zur Bahn­trasse öst­lich des gro­ßen Gewer­be­ge­biets von Fürstenwalde.

Der Lin­den­straße wird gefolgt bis zum alten Was­ser­turm, dann abge­bo­gen zur Ufer­straße hin. Nach dem Pas­sie­ren des Jagd­schlos­ses wird am Müh­len­fließ das Gewäs­ser kurz ver­las­sen und in einem Abste­cher geht es durch die Gas­sen zum impo­san­ten Dom, anschlie­ßend hin­über zum Rat­haus und über die Müh­len­straße zurück zur Spree. Der Pro­me­nade wird gefolgt bis zur Alt­stadt­brü­cke, danach führt der Weg gut drei­ein­halb Kilo­me­ter weit auf der ande­ren Seite des Flus­ses teils pfad­ar­tig, teils auf Wald- und Forst­we­gen, bis auf Höhe des Alt­arms am Wei­ßen Berg.

Nun wird dem mar­kier­ten Müg­gel-Spree-Wan­der­weg gefolgt, der im Wald an der Rau­en­schen Zie­ge­lei und an einem klei­nen Fried­hof vor­bei meist auf Forst­we­gen und Sand­pis­ten in den Ort Rauen führt. Das Dorf wird auf dem Luch­weg und der Saa­rower Straße durch­quert, dann geht es nach Unter­que­rung der Auto­bahn auf dem asphal­tier­ten Weg hin­auf in die Raue­ner Berge. Nach einem Extra-Bogen und dem Trep­pen­auf­stieg zum Stei­ner­nen Tisch führt der Weg zu den beein­dru­cken­den Mark­gra­fen­stei­nen, danach drei Kilo­me­ter weit in süd­li­cher Rich­tung auf Wald­we­gen durch das ehe­ma­lige Berg­bau­ge­biet bis nach Bad Saarow.

Über die Lin­den­straße und die See­straße wird das Ufer des Schar­müt­zel­sees erreicht und der Pro­me­na­den­weg genutzt bis zum Kur­park. An einem klei­nen Bach­lauf ent­lang geht es zum Was­ser­turm, abschlie­ßend wird der Ulmen­straße gefolgt bis zum Bahn­hof Bad Saa­row, an dem diese Tour endet.