… nach der letz­ten Tour des Vor­jah­res ist vor der ers­ten Tour des neuen Jah­res, oder so ähn­lich. Inso­fern ging es bei mir gleich wei­ter mit dem Wan­der­pro­gramm, auf­grund des sehr trü­ben Wet­ters wurde es aber eine recht kurze Tour, bei der ich mir end­lich mal den Teil des Wan­der­wegs ‘Lese­fährte Wald­wei­sen’ mit sei­nen Gedichte­ta­feln auch öst­lich der Dahme anschauen wollte. Klappte gut und die schö­nen Aus­bli­cke auf die Dahme ent­schä­dig­ten für den doch oft mono­to­nen Weg.

Inter­es­san­ter­weise folgte ich dabei auch ein Stück dem ‘Dunk­len Weg’, der sich mit den Gescheh­nis­sen und Schau­plät­zen am Ende des Zwei­ten Welt­kriegs im Rah­men der Schlacht ‘Kes­sel von Halbe’ aus­ein­an­der­setzt. Im Mit­tel­teil nutzte ich den Rad­weg von der Herms­dor­fer Mühle zur Ober­förs­te­rei Ham­mer, pro­bierte dann eine Alter­na­tive zum Paul-Ger­hardt-Weg aus unter Umge­hung der Sied­lungs­ge­biete, die mir sehr gut gefiel.

Kann man sicher so mal wan­dern, zumal der kom­plette Rund­weg ‘Lese­fähr­ten Wald­wei­sen’ (offi­zi­el­ler Start­punkt: Park­platz Ober­förs­te­rei Ham­mer) doch eher auto­fah­rer­kom­pa­ti­bel ist wegen der schlech­ten ÖPNV-Anbindung.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet in Mär­kisch Buch­holz an der Bus­hal­te­stelle ‘Markt’, um die Kir­che herum geht es zunächst zum Gärt­ne­rei­weg, nach einem Abste­cher zum Biwak­platz an der Dahme dann über die Gerichts­straße und den Wie­sen­weg nörd­lich aus dem Ort hin­aus. Auf einer Länge von knapp sechs Kilo­me­tern gibt es einen ste­ten Wech­sel von mal mehr, mal weni­ger natur­be­las­se­nen Abschnit­ten, manch­mal recht nahe an der Dahme, oft län­gere Zeit durch den Kie­fern­wald bis zur Sied­lung an der Herms­dor­fer Mühle.

Die Dahme wird über­quert, anschlie­ßend wird dem meist asphal­tier­ten Rad­weg gefolgt am ver­fal­le­nen Feri­en­la­ger Klein Ham­mer vor­bei bis zur Ober­förs­te­rei. Die Land­straße wird über­quert, dann eine Weile dem Paul-Ger­hardt-Weg auf einem brei­ten Forst­weg gefolgt. An einer Weg­ga­be­lung mit Was­ser­re­ser­voir wird abge­zweigt auf einen natur­be­las­se­nen Weg, der süd­lich um den Ort Klein Köris her­um­führt. Süd­lich des Ton­sees wird wie­der auf den Paul-Ger­hardt-Weg getrof­fen, der auf einer brei­ten Schneise zum ‘Löp­te­ner Drei­eck’ führt.

Ent­lang der Land­straße wird der beglei­tende Rad­weg genutzt nach Groß Köris hin­ein, über die Lin­den­straße geht es zur Kir­che und auf der See­bad­straße und der Land­haus­straße um den Schul­zen­see herum, abschlie­ßend wird ent­lang der Gleis­trasse das Ziel am Bahn­hof Groß Köris erreicht.