… heute eine kürzere und sehr frühe Tour im nördlichen Berliner Umland, bei der ich den verbliebenen festen Niederschlag der letzten Woche in seiner kristallin-flockigen Form noch bestmöglich bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt mitten in der Natur erleben wollte.
Da das Gebiet im Dreieck zwischen Schmachtenhagen, Bernöwe und Klosterfelde schon seit Jahren auf meiner noch offenen Wanderliste stand, passte die gut erreichbare Strecke durch das Kreuzbruch und entlang des Kavelgrabens bestens. Die Anmutung erinnerte mich in dem sehr stark von Entwässerungsgräben durchzogenen Waldgebiet etwas an den Spreewald, abschnittsweise auch leicht an den Spandauer Forst. Anfang und Ende durch die eher langweiligen Siedlungsgebiete passten nicht so ganz zu der ansonsten sehr einsamen und schönen Strecke, die ich definitiv unterm Strich in dieser Form empfehlen kann.
Die Tour soll auch ein kleiner Teaser sein zu einer — je nach Umständen möglichen / nötigen — nächsten Staffelwanderung. Mehr dazu, sollte der Fall tatsächlich eintreten …
Kleine Anmerkung zur Strecke: zwischen der Siedlung Rehmate und Klosterfelde sollte man besser nicht den Weg direkt am Wassergraben in den Sumpfwiesen wählen sondern sich lieber am Waldrand halten, es sei denn man hat Gummistiefel mit dabei …
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour beginnt an der Bushaltestelle ‘Schule’ am Dorfanger in Schmachtenhagen, zunächst wird der Dorfstraße in nördlicher Richtung gefolgt und auf dem Malzer Weg der Ort verlassen. Über den Upstallweg wird in den Wald abgezweigt, auf gut fünf Kilometern führt der Weg durch den zusammenhängenden Forst mit mehreren Richtungswechseln bis zum Auftreffen auf den Kavelgraben, den breitesten Entwässerungsgraben der Gegend, bei Bernöwe.
Nun wird dem Gewässer über knapp vier Kilometer nahe gefolgt meist auf Wiesenwegen bis hin zur historischen kleinen Brücke an der Landstraße, danach geht es auf naturbelassenen Wegen zur Siedlung Rehmate, an deren Ausgang wieder auf den Wassergraben getroffen wird. Man kann tatsächlich für die folgenden zwei Kilometer dem Gewässer nahe folgen am Rande der Sumpfwiesen wie bei dieser Tour gemacht, ich rate je nach Feuchtigkeit und Wasserstand jedoch eher zur Sandpiste in einigen hundert Metern Entfernung parallel dazu am Waldrand.
Nach Wechsel der Uferseite wird dem Weg durch den Wald gefolgt nach Klosterfelde, wo abschließend über die Gartenstraße, die Hauptstraße und die Bahnhofstraße das Ende der Tour am Bahnhof Klosterfelde erreicht wird.
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