… heute bin ich bereits zum ins­ge­samt vier­ten Mal in die­sem Jahr ent­lang der Buc­k­ow­se­er­inne nörd­lich von Ebers­walde gewan­dert, erneut in einer leicht abge­wan­del­ten Vari­ante. Beglei­tet hat mich dabei Stef­fen Leh­mann, da diese Ecke bis­her auch für Rei­se­land Bran­den­burg noch ein wei­ßer Fleck auf der bran­den­bur­gi­schen Wan­der­karte war.

Neben dem fach­li­chen und pri­va­ten Aus­tausch mit Stef­fen war für mich auch wich­tig, diese Vari­ante der Stre­cke mit einem neuen Mit­tel­teil auf die Grup­pen­taug­lich­keit quasi in einer ‘Vor­wan­de­rung’ zu prü­fen. Zu mei­ner volls­ten Zufrie­den­heit gab es kei­ner­lei Makel oder Pro­blem­stel­len, ich finde die Tour in die­ser Form nahezu per­fekt und somit werde ich exakt diese Stre­cke Anfang nächs­ten Jah­res als Grup­pen­wan­de­rung anbieten.

Es kommt ja nicht oft vor, dass ich eine Region inner­halb kur­zer Zeit so häu­fig bewan­dere, was alleine schon ein Indiz dafür ist, dass die Buc­k­ow­se­er­inne für mich die wohl über­ra­schendste und beein­dru­ckendste Wan­der-Neu­ent­de­ckung in die­sem Jahr in Bran­den­burg dar­stellte. Ich hoffe, die Bil­der spre­chen auch trotz der trü­ben Wit­te­rung heute wie­der für sich, um die her­vor­ra­gende Qua­li­tät der Stre­cke zu illustrieren.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt am Bahn­hof in Golzow (Bedarfs­halt!), über die Pflas­ter­straße geht es zunächst durch die Fel­der ins Dorf und durch den alten Orts­kern mit sehens­wer­ter Kir­che, dann ent­lang der Brit­zer Straße wie­der aus Golzow hin­aus. Abge­zweigt wird auf den Lich­ter­fel­der Weg, der als Baum­al­lee sehr schön durch die Fel­der ver­läuft mit wei­ten Aus­bli­cken in die Landschaft.

Es schließt sich ein klei­nes Sumpf­ge­biet an, dann ein hüge­li­ges Wald­ge­biet mit tol­lem Buchen­be­stand, bevor der Weg durch Kie­fern­forst zu einer Anhöhe führt, auf der Find­linge neben einem Rast­platz kreis­för­mig als Ras­ter ange­ord­net sind. Durch die sanf­ten Hügel führt der Weg hinab zur Sied­lung Blü­ten­berg, es folgt der schönste Abschnitt der Tour auf einem Feld­weg durch sehr hüge­li­ges, alm­ar­ti­ges Wei­de­land ent­lang der vie­len klei­nen Tei­che, die sich male­risch in die Hügel­land­schaft ein­fü­gen. Auf dem Quer­weg geht es um den größ­ten Teich herum und berg­auf in Rich­tung Buc­kow, vor dem Ort wird aber wie­der scharf abge­bo­gen und der Weg führt durch die Wie­sen und erneut hinab zum beson­ders schön gele­ge­nen Kop­pel­pfuhl. Nach Pas­sie­ren des Mar­ga­re­ten­hofs geht es ober­halb der Rinne zurück und die kleine ‘Drei­ecks­runde’ schießt sich, wobei sich von der Höhe aus schöne Aus­bli­cke über die wel­lige Land­schaft ergeben.

Anschlie­ßend wird in den Wald abge­zweigt, ein wei­te­rer grö­ße­rer Buchen­be­stand wird durch­quert zur Auto­bahn hin, nach deren Unter­que­rung geht es län­gere Zeit durch Misch­wald und es wird auf den mar­kier­ten Rund­weg um den Wer­bel­l­in­see getrof­fen. Nach der Über­que­rung der Joa­chimstha­ler Straße führt der schöne Wald­weg hinab zum Ufer des Sees und folgt ihm bis zur Sied­lung Jäger­berg. An der Bade­stelle vor­bei geht es um das öst­li­che Ende des Sees herum und abschlie­ßend berg­auf durch den ‘Wald­tun­nel’ und über die Straße hin­weg zum Ziel die­ser Tour am sehens­wer­ten Kai­ser­bahn­hof Joachimsthal.