… heu­te eine kür­ze­re Wan­de­rung, zu der mich die gest­ri­ge Pack­raft-Tour von Nor­man ‘Eisen­wa­den’ (https://www.komoot.de/tour/225461431) auf dem glei­chen Abschnitt inspi­riert hat­te. Mei­ne Tour war ich bereits genau­so vor knapp zwei Jah­ren gewan­dert, heu­te woll­te ich von Malz aus jedoch nicht nach Lehnitz son­dern öst­lich nach Schmach­ten­ha­gen wei­ter­wan­dern. Das ohne­hin schma­le Zeit­fens­ter wur­de dadurch unmög­lich, dass ich auf der Hin­fahrt auf der B96 im Sam­mel­ta­xi vor Nas­sen­hei­de im Tross der Ost­see-Indi­vi­dual­ur­lau­ber län­ge­re Zeit im Stau stand.

So wur­de es heu­te nur der Kern­ab­schnitt zwi­schen Neu­hol­land und Malz, den ich wun­der­schön fin­de und der tat­säch­lich einer der letz­ten ech­ten Wan­der-Geheim­tipps im erwei­ter­ten Bereich um Ber­lin für mich ist. Bei mei­ner letz­ten Tour auf der Stre­cke hat­te ich noch mit eini­gen klei­nen Wid­rig­kei­ten zu kämp­fen, heu­te war alles per­fekt wan­der­bar, neur­al­gi­sche Stel­len neben den Sümp­fen und am Deich des Oder-Havel-Kanals waren frisch gemäht. Schö­ne­re Aus­bli­cke auf die hier sehr idyl­lisch dahin­flie­ßen­de ‘Schnel­le Havel’ wird man im gesam­ten Ver­lauf des Flus­ses kaum fin­den und ich weiß, wovon ich spre­che …

Klei­ner Hin­weis: Beim Bus­fah­rer Rich­tung Neu­hol­land (an Wochen­en­den fährt nur ein Sam­mel­ta­xi) vor­ab Bescheid geben, dass man am Rast­platz am Rad­weg aus­stei­gen möch­te, an der Hal­te­stel­le hält der Bus trotz Fahr­plan­ein­trag sonst even­tu­ell nicht.

Trotz mei­ner lei­der trü­ben und licht­schwa­chen Fotos: Nach­wan­dern sehr emp­foh­len!

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Infos und Tour­be­schrei­bung:

Die­se Tour star­tet an der Bus­hal­te­stel­le am Rast­platz ‘Hol­län­der Rund­weg’ am Rand von Neu­hol­land, hier wird direkt abge­bo­gen vom Rad­weg auf den Feld­weg in die Havelau­en hin­ein. Der Weg führt durch die Wie­sen direkt auf die hier sehr schma­le Schnel­le Havel zu und folgt dem Gewäs­ser dann sehr schön über knapp zwei Kilo­me­ter. Anschlie­ßend geht es am Wald­rand an gro­ßen Wei­de­flä­chen ent­lang und auf einem Feld­weg dia­go­nal auf ein Wald­stück zu.

Nach etwa einem Kilo­me­ter durch den Wald wird wie­der zur Schnel­len Havel abge­bo­gen und sie wird auf einem Wehr über­quert zum Oder-Havel-Kanal hin, der sich gleich dane­ben befin­det. Dem Kanal wird auf knapp drei Kilo­me­tern auf einem Wie­sen­weg gefolgt bis zum alten Zie­gel­stein­por­tal einer nicht mehr exis­tie­ren­den Brü­cke. Nun ändert sich die Rich­tung des Weges, durch ein Wald­stück geht es zurück zu den Auen der Schnel­len Havel, die aber­mals über­quert wird. Kur­ze Zeit spä­ter wird in den Neu­hol­län­der Weg ein­ge­schwenkt, der sich als Kom­bi­na­ti­on aus Wirt­schafts- und Fahr­rad­weg bis in die Ort­schaft Malz hin­zieht. Dort ist dann auch gleich im Ort an der Bus­hal­te­stel­le an der Gast­stät­te ‘Anker’ das Ende die­ser kur­zen Tour erreicht.