… heu­te nun wie­der eine Grup­pen­tour in Ber­lin mit mei­nem Wan­der­freund und ‑men­tor Man­fred Reschke, die er für den Mär­ki­schen Wan­der­bund führ­te.

Wie gewohnt bot Man­fred eine tol­le Mischung aus per­sön­li­chen (West-)Berliner Anek­do­ten, his­to­risch inter­es­san­ten Fak­ten und einer Stre­cke durch die inner­städ­ti­sche Natur mit viel Grün und einem teils idyl­li­schen Fließ­ge­wäs­ser, der Pan­ke.

Da die geführ­te Stre­cke ins­ge­samt nur etwa 14 Kilo­me­ter lang war, hat­te ich für mich noch die gut 10 Kilo­me­ter lan­ge Solo-Stre­cke an einem zwei­ten Fließ­ge­wäs­ser, dem Nord­gra­ben, ange­han­gen.

In die­ser Kon­stel­la­ti­on ist die Tour sicher eine Emp­feh­lung wert, bei­de Teil­stre­cken sind für mich sowie­so ‘Basics’ in Ber­lin, kom­bi­niert hat­te ich bei­de Abschnit­te aber bis­her noch nie.

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Infos und Tour­be­schrei­bung:

Die­se Tour beginnt an der Wohn­an­la­ge auf dem Moa­bi­ter Wer­der, über die Werft­stra­ße und die Inva­li­den­stra­ße geht es an der nörd­li­chen Front des Haupt­bahn­hofs vor­bei wei­ter der Stra­ße fol­gend bis zur Brü­cke am Ber­lin-Span­dau­er-Schiff­fahrts­ka­nal, dann wird abge­bo­gen auf den Pro­me­na­den­weg zum Inva­li­den­fried­hof und dem Mau­er­weg gefolgt.

Nach Durch­que­rung des Fried­hofs führt der Weg wei­ter am Kanal ent­lang bis zur Mün­dung der Pan­ke in das Nord­ha­fen-Vor­be­cken an der Kie­ler Brü­cke, dann wird abge­bo­gen über die Boy­en­stra­ße und nach einem kur­zen Abste­cher zum Fon­ta­ne-Grab auf dem Fran­zö­si­schen Fried­hof in der Lie­sen­stra­ße geht es in den Süd­pan­ke-Grün­zug hin­ein.

Nun wird lan­ge dem Pan­ke­weg gefolgt, der sich immer nah am Gewäs­ser und meist von viel Grün umge­ben durch den Wed­ding in nörd­li­cher Rich­tung zieht. Am Amts­ge­richt, am Lui­sen­bad und an den Gedenk­or­ten für Harald Juhn­ke wer­den kur­ze Abste­cher abseits der Stan­dard­rou­te unter­nom­men, dann wird an der Nord­bahn­stra­ße die Gren­ze zwi­schen dem Wed­ding und Pan­kow erreicht und es geht wei­ter durch den Bür­ger­park Pan­kow.

Am öst­li­chen Aus­gang des Parks wird der Grab­be­al­lee gefolgt, dann in den Maja­kow­ski-Ring mit sei­nen teils noch im Ori­gi­nal erhal­te­ne Wohn­häu­sern rang­ho­her DDR-Funk­tio­nä­re abge­bo­gen und am Ende des Rings wird ein Abste­cher bis zum Por­tal von Schloss Nie­der­schön­hau­sen ange­han­gen. Anschlie­ßend führt der Weg wei­ter durch den Schloss­park ent­lang der Pan­ke, dann über die Schloß­al­lee und nach Über­que­rung der Pase­wal­ker Stra­ße an den Karp­fen­tei­chen ent­lang und bis zur Bahn­hof­stra­ße in Blan­ken­burg.

Ab hier wird die Pan­ke ver­las­sen und nun statt­des­sen dem Nord­gra­ben gefolgt. Zunächst geht es wie­der zur Pase­wal­ker Stra­ße und durch die Mari­en­stra­ße zum schlucht­ar­ti­gen Nord­gra­ben, dem von dort an etwa sechs Kilo­me­ter weit meist auf stau­bi­gen Sand- und Schot­ter­pis­ten am Ran­de der enor­men beglei­ten­den Klein­gar­ten­sied­lun­gen gefolgt wird. Danach wer­den die Hoch­häu­ser des Mär­ki­schen Vier­tels pas­siert und es beginnt anschlie­ßend der schö­ne­re Teil des Wegs am Nord­gra­ben, der in sei­nem Ver­lauf immer wie­der durch schat­ti­ge klei­ne park­ähn­li­che Grün­zü­ge führt bis hin zum Fried­hof Tegel.

Das Gewäs­ser wird an die­ser Stel­le ver­las­sen, über die Wil­helm-Blu­me-Allee führt der Weg zum Hum­boldt-Gym­na­si­um und abschlie­ßend durch den Grün­zug über der hier unter­ir­disch ver­lau­fen­den Auto­bahn bis zur S‑Bahnstation Tegel, an der die­se Tour endet.