… heu­te eine Tour mit mei­nem Wan­der­freund und ‑men­tor Man­fred Reschke, die er nörd­lich von Ber­lin für den Pots­da­mer Ver­ein “Die Babe­ro­wer” führ­te. Das Gebiet rund um die Brie­se und die Seen im Müh­len­be­cker Land sowie das Schloss Damms­müh­le sind sicher­lich längst kein Geheim­tipp mehr, trotz­dem ist es immer wie­der toll, die­ses viel­leicht schöns­te Natur­pa­ra­dies im Ber­li­ner Umland zu durch­wan­dern.

Die Gegend hat­te ich schon vor­her in zahl­rei­chen Vari­an­ten durch­quert und hät­te an weni­gen Stel­len klei­ne Opti­mie­run­gen vor­ge­schla­gen, aber heu­te war ich nur ‘Pas­sa­gier’ 😉

Die Umge­bung des maro­den Schlos­ses Damms­müh­le sieht nun nach erneu­tem Besit­zer­wech­sel etwas auf­ge­räum­ter aus, ich bin gespannt dar­auf, wie es mit dem Gebäu­de wei­ter­geht.

Wie immer mei­nen gro­ßen Respekt vor Man­fred Reschke, der es auch heu­te als Wan­der­füh­rer per­fekt ver­stan­den hat, eine tol­le Stre­cke mit vie­len inter­es­san­ten Anek­do­ten und his­to­ri­schen Infor­ma­tio­nen ent­lang des Weges zu gar­nie­ren.

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Infos und Tour­be­schei­bung:

Die­se Tour beginnt am S‑Bahnhof in Borgs­dorf, nach Über­que­rung der Glei­se geht es zunächst über die Frie­dens­al­lee zur Stra­ße ‘Unter den Eichen’ und auf die­ser zum Wald­fried­hof. Nach Umrun­dung des Fried­hofs führt der Weg im Wald zum Papen­luch, dann geht es über die tol­le Steg­an­la­ge durch das Sumpf­ge­biet am Bogen­luch und die Brie­se wird über­quert. Auf der ande­ren Sei­te ange­kom­men wird nun dem Wald­weg zur klei­nen Kolo­nie Brie­se gefolgt.

Nach Pas­sie­ren des Brie­se­sees wird dem herr­li­chen Wan­der­weg nörd­lich der Brie­se ent­lang der Sumpf­ge­bie­te gefolgt bis zur Huber­tus­brü­cke, dort wird das Brie­se­tal ver­las­sen und es geht hin­auf zur brei­ten Schnei­se des Ren­ne­ge­stells, dem eine Wei­le gefolgt wird. Anschlie­ßend biegt der Weg ab und führt nun erst ein wenig in süd­li­cher Rich­tung, dann sehr schön durch den Wald in Rich­tung des Fried­Walds, wobei zwei Land­stra­ßen­über­quert wer­den.

Von dort geht es auf dem Müh­len­weg zu einer Klein­gar­ten­ko­lo­nie und wei­ter zum Ufer des Summ­ter Sees. Dem See­ufer wird sehr schön an des­sen meist sump­fi­ger Nord­sei­te gefolgt, kurz vor Errei­chen wei­te­rer Sied­lun­gen im Süd­os­ten wird abge­bo­gen und der Weg führt im gro­ßen Bogen zu den Summ­ter Karp­fen­tei­chen. Im Wald berg­ab ist dann gleich der lang­ge­zo­ge­ne Müh­len­be­cker See erreicht, der eben­falls am Nord­ufer kom­plett pas­siert wird.

Am Ende die­ses Abschnitts taucht am Ufer des benach­bar­ten Müh­len­teichs das maro­de Schloss Damms­müh­le auf, der Müh­len­teich wird süd­lich umrun­det, danach führt der Weg im Wald zu den Sied­lungs­ge­bie­ten des Dorfs Schön­wal­de. Abschlie­ßend geht es durch die Wohn­ge­bie­te am Fuchs­berg­weg zur Müh­len­be­cker Chaus­see und am Hal­te­punkt der ‘Hei­de­kraut­bahn’ in Schön­wal­de endet die­se Tour.