… heu­te wie­der eine Natur-und-Kul­tur-Wan­de­rung, dies­mal mit dem Muse­ums­dorf Glas­hüt­te bei Baruth im Zen­trum. Ich hat­te schon län­ger ver­sucht, eine pas­sen­de Tour um die­sen inter­es­san­ten Ort her­um zu pla­nen. Als Ziel hat­te ich mich in der Pla­nung nun für Ode­rin ent­schie­den, die zwei­te Hälf­te der Tour ent­lang der Dah­me war ich schon vor drei Mona­ten gewan­dert und von dem Abschnitt begeis­tert.

Ins­ge­samt ergab sich so eine pri­ma Tour, fast aus­schließ­lich auf gut begeh­ba­ren und oft sehr ein­sa­men Wald­we­gen, lei­der meist durch ‘Nadel­holz-Plan­ta­gen’. Trotz­dem eine dicke Emp­feh­lung von mir für die­se Stre­cke, wenn man das Muse­ums­dorf (https://museumsdorf-glashuette.de/) in eine län­ge­re Wan­de­rung ein­bin­den möch­te.

Das Dorf ist wie zu erwar­ten sehr schön aber auch sehr tou­ris­tisch geprägt, beim Ein­tref­fen der Besu­cher­hor­den bin ich schnell wei­ter­ge­zo­gen.

Ent­lang der Dah­me habe ich immer mal wie­der klei­ne Abste­cher zum Gewäs­ser gemacht, das sich in die­ser Gegend noch trä­ge und gemäch­lich durch die Wie­sen schlän­gelt.

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Infos und Tour­be­schrei­bung:

Die­se Tour beginnt am Bahn­hof Klas­dorf-Glas­hüt­te, am schön restau­rier­ten Bahn­hofs­ge­bäu­de vor­bei wird zunächst dem offi­zi­el­len Wan­der­weg ins Muse­ums­dorf gefolgt durch zwei kur­ze Wald­stü­cke ver­bun­den mit einem Abschnitt über die Fel­der. Nach knapp drei Kilo­me­tern ist das Muse­ums­dorf erreicht, hier emp­fiehlt sich natür­lich eine aus­ge­dehn­te Run­de ja nach Inter­es­se und Zeit­kon­tin­gent.

Anschlie­ßend wird das Dorf öst­lich ver­las­sen zum Park­platz hin, dort geht es dann in das Wald­ge­biet des Grü­nen Grunds hin­ein. Auf etwa vier Kilo­me­tern Län­ge wird der zusam­men­hän­gen­de Nadel­wald bis nach Fried­richs­hof durch­quert, wich­tig ist der Hin­weis, dass die Wege zwi­schen­durch teil­wei­se ganz anders ver­lau­fen als im Kar­ten­ma­te­ri­al ersicht­lich. Der Ort Fried­richs­hof wird nur ganz kurz durch­quert, dann führt der Weg über die Fel­der und gleich wie­der in den Wald und dort in zwei lan­gen Gera­den zur Auto­bahn­über­füh­rung der A13.

Nach Über­que­rung der Auto­bahn wird kurz der Neben­stra­ße gefolgt, es schließt sich ein schö­ner lan­ger Wald­weg­ab­schnitt bis auf Höhe von Staak­müh­le an. Nun führt der Weg durch den Laub­wald des NSG Glinz­busch, dann über gro­ße Wei­de­flä­chen nahe an der Dah­me ent­lang bis zum nächs­ten Wald­stück.

Im Bogen durch den Wald geht es in Rich­tung Frei­dorf und auf der Pflas­ter­stra­ße durch die Sied­lung hin­durch, am Orts­aus­gang wird ein letz­tes Mal die Dah­me über­quert. Über die Wie­sen, danach ent­lang von Wei­den und durch ein klei­nes Wald­stück führt der Weg im gro­ßen Bogen nach Ode­rin hin­ein. Über die Rüs­ter­stra­ße geht es zum Dorf­platz mit der Kir­che, abschlie­ßend über die Haupt­stra­ße zum Ode­ri­ner Bahn­hof, an dem die­se Tour endet.