… heu­te mal wie­der eine Tour mit unmit­tel­ba­rem Theo­dor-Fon­ta­ne-Bezug, von Frie­ders­dorf nach Groß Köris. Dabei habe ich im unschein­ba­ren Dol­gen­brodt die Dah­me an der Stel­le über­quert, an der Fon­ta­ne auf sei­ner Expe­di­ti­on auf der ‘Sphinx’ die Nacht ver­brach­te, bevor es am nächs­ten Tag wei­ter nach Teupitz ging.

Die­se Tour beinhal­te­te fast 20 Kilo­me­ter weit ein zusam­men­hän­gen­des Wald­stück, dar­un­ter auch die teil­wei­se unter Natur­schutz ste­hen­de ‘Dubrow’ mit ihrem tol­len Eichen­be­stand. Der Wald bis zum Frau­en­see bestand eher aus lang­wei­li­gen ‘Nutz­holz­plan­ta­gen’, den fol­gen­den Abschnitt bis fast nach Groß Köris mit sei­nem Misch­wald und den alten Eichen fand ich dage­gen sehr attrak­tiv.

Groß Köris an sich habe ich schon oft durch­quert, der Weg zieht sich immer sehr in die Län­ge durch den klei­nen Ort, der eigent­lich von Seen umge­ben ist, zu denen es aber kaum öffent­li­che Ufer­zu­gän­ge gibt.

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Infos und Tour­be­schrei­bung:

Die­se Tour star­tet am Bahn­hof in Frie­ders­dorf, zunächst geht es durch den Ort über die Bahn­hof­stra­ße und die Stor­kower Stra­ße zum Bahn­über­gang, am Sport­platz vor­bei wird Frie­ders­dorf dann ver­las­sen. Kurz führt der Weg am Feld­rand ent­lang, um dann in den kar­gen Nadel­wald abzu­bie­gen, knapp vier Kilo­me­ter lang geht es auf dem teils sehr san­di­gen Wald­weg immer gera­de­aus, bis auf die schma­le Ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Bin­dow und Dol­gen­brodt getrof­fen wird.

Der Stra­ße wird gefolgt nach Dol­gen­brodt hin­ein und zur Dorf­aue, dann dem Dah­me-Rad­weg zur schö­nen Brü­cke über die Dah­me mit Blick auf den Dol­gen­see. Auf der ande­ren Sei­te der Dah­me geht es auf dem Forst­weg in einem wei­ten Abstand am Dol­gen­see ent­lang, danach wird wie­der abge­zweigt in den Nadel­wald und der Weg führt erneut meist sehr san­dig zum schön gele­ge­nen Frau­en­see. Der See wird am süd­li­chen Ufer kom­plett pas­siert, anschlie­ßend geht es auf geschot­ter­ten Forst­we­gen durch den Misch­wald erst in süd­west­li­cher, dann in nord­west­li­cher Rich­tung.

Auf dem Spitz­bu­ben­weg geht es an der Königs­ei­che vor­bei, danach nach Über­que­rung der Kreis­stra­ße beim Forst­haus Sau­berg noch ein­mal vier Kilo­me­ter weit auf gut begeh­ba­ren Schot­ter­we­gen durch den schö­nen Misch­wald mit tol­lem Eichen­be­stand bis zu den ers­ten Streu­sied­lun­gen nörd­lich von Groß Köris. Über die Pät­zer Stra­ße, die Lin­den­stra­ße und die See­bad­stra­ße führt der Weg durch Groß Köris hin­durch, bis abschlie­ßend auf die Ber­li­ner Stra­ße abge­zweigt und dort bald mit dem Bahn­hof Groß Köris das Ziel die­ser Tour erreicht wird.