Von Oderin zum Tropical-Islands-Gelände, weiter über Krausnick und auf dem Sommerdamm nach Lubolz (RB-Oderin – RB-Lubolz)

Von Oderin zum Tropical-Islands-Gelände, weiter über Krausnick und auf dem Sommerdamm nach Lubolz (RB-Oderin – RB-Lubolz)

2019-01-01T10:46:50+00:0031.12.2018|Region: Dahme-Spreewald|2 Kommentare

… heute nun als Jahresabschluss etwas Besonderes, ich hatte mir mal wieder eine Tour als Kontrastprogramm ausgedacht: auf der einen Seite das ‚Tropical Islands‘ mit der größten freitragenden Halle der Welt, die wie ein riesiges Raumschiff mitten im brandenburgischen Nirgendwo steht, auf der anderen Seite die liebliche Natur des Unterspreewalds mit ihren Kanälen und Fließen.

Hat in der Form sehr gut funktioniert, mich wunderte, wie leicht man vom Wald aus auf den ehemaligen russischen Militärflughafen Brand und ans Tropical-Islands-Areal gelangt, nichts ist gesperrt und alles legal betretbar.

Beim Sommerdamm entlang der Wasserburger Spree und den Gräben habe ich mich gefragt, wie es sein kann, dass so ein herrlicher Weg nicht als markierter Wanderweg ausgezeichnet ist, verdient hätte die Strecke es allemal.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt am Bahnhof in Oderin, nach einem kurzen Abstecher zur Dorfkirche wird die Bahntrasse überquert und dem Feldweg entlang der Bahngleise gefolgt. Der Weg führt um den Weinberg herum, dann im Bogen wieder zur Bahntrasse zurück, bevor zum Stietensees abgebogen wird. Weiter geht es in östlicher Richtung durch den Wald an einem Forsthaus vorbei, danach knickt der Weg ab nach Süden direkt auf die Tropical-Islands-Halle zu, die bei Verlassen des Waldes in ihrer ganzen Größe plötzlich auftaucht.

Auf der Rollbahn des ehemaligen russischen Militärflughafens und an den getarnten Sheltern entlang wird die Halle umrundet, dann über eine lange alte Plattenstraße nach Osten verlassen. Nun wird in das hier sehr heideartige Gelände abgezweigt, auf teilweise kaum erkennbaren Pfaden und später auf Waldwegen geht es immer weiter nach Osten. Im späteren Verlauf wird zur parallel verlaufenden Landstraße abgebogen und der Radweg daneben bis zum Ortseingang von Krausnick genutzt. Das Dorf wird nördlich auf Feldwegen umgangen bis zur herrlichen Fachwerk-Kreuzkirche, über den Kirchsteig führt der Weg nochmals in den Ort hinein, der dann gleich wieder über die Straße ‚Am Weinberg‘ verlassen wird.

Auf einem Feldweg geht es im Bogen durch weite Agrar- und Wiesenflächen, dann auf einem Plattenweg zum Sommerdamm, der als Hochwasserschutzdeich neben der Wasserburger Spree und weiteren Wassergräben verläuft. Über eine Länge von fünf Kilometern wird dem Damm gefolgt, der zunächst die Wasserburger Spree, dann den Bugk-Graben und schließlich den Langtorgraben begleitet. Die umgebende Landschaft ist trotz der Deichcharakteristik sehr abwechslungsreich und wird nicht langweilig.

Am Ende dieses Abschnitts wird auf den ‚Gurkenradweg‘ getroffen und diesem gefolgt an einer großen landwirtschaftlichen Anlage vorbei nach Groß Lubolz hinein. Das Dorf wird in seiner kompletten Länge durchquert, bis abschließend der Bahnhof Lubolz erreicht ist, an dem diese Tour endet.

2 Comments

  1. Andreas Peters 3. Januar 2019 um 6:18 Uhr - Antworten

    Hallo Frank,

    diese Tour scheint mir sehr interessant,zumal ich aus dieser Gegend komme. Deine Fotos transportieren sehr schön den Charakter dieser Landschaft. Dein Wandertempo ist mit 3,9 km/h ja sehr moderat,da nimmt man auch mit allen Sinnen etwas auf.

    Nimmst Du auch an organisierten Wanderungen von Vereinen des DWV oder IVV/DVV teil?

    Vielleicht können wir mal eine Tour gemeinsam machen,ich würde mich freuen.

    Beste Wandergrüße aus dem Dahmeland Andreas

  2. admin 3. Januar 2019 um 12:19 Uhr - Antworten

    Vielen Dank für Dein Feedback, Andreas!

    Die Landschaft rund ums Dahme-Seengebiet und den (Unter-)Spreewald gefällt mir immer wieder sehr gut, man muss nur geeignete und abwechslungsreiche Wanderstrecken finden. Das organisierte Wandern in Vereinen war bisher nicht mein Hauptaugenmerk, es wird sich aber in diesem Jahr wahrscheinlich etwas in diese Richtung verändern und mittelfristig strebe ich auch die Wanderführer-Zertifizierung an, schon aus formellen Gründen.

    Die Tempoangabe der meisten meiner Touren ist der synthetische Standardwert von Komoot, da ich die Strecken in der Regel noch einmal bereinigt importiere. In der Realität lege ich eher 5,5 – 6,5 Kilometer in der Stunde zurück inklusive der vielen kurzen Fotopausen.

    Ich würde gerne einmal mit Dir zusammen wandern, gerade die lokalen Tipps und Kenntnisse der Einheimischen interessieren mich immer sehr.

    Schick mir doch gerne Tourenvorschläge an: mail@wandern-berlin-brandenburg.de

    Viele Grüße

    Frank

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