Von Hohenwutzen durch das nördliche Oderbruch nach Bad Freienwalde (Bus Hohenwutzen/Damm – RB-Bad-Freienwalde)

Von Hohenwutzen durch das nördliche Oderbruch nach Bad Freienwalde (Bus Hohenwutzen/Damm – RB-Bad-Freienwalde)

2018-11-29T10:30:23+00:0028.11.2018|Region: Märkisch-Oderland|0 Kommentare

… heute wieder eine Tour rund um Bad Freienwalde, erneut im Kontext von Theodor Fontane. Ich bin am Fontanemuseum in Schiffmühle vorbeigekommen sowie am Grab von Fontanes Vater.

Leider waren das Odertal und die Hügellandschaft im Oderbruch heute komplett in eisigen Nebel gehüllt, weshalb ich viele Aussichtspunkte ausgelassen habe. Bei der Witterung ergab sich andererseits aber eine tolle, vorwinterliche Atmosphäre, die man so in hiesigen Gefilden nicht oft antrifft.

Die Tour kann ich sehr empfehlen und werde sie sicher bei klarer Sicht noch einmal wiederholen.

Die Strecke verlief größtenteils auf der ‚Neuenhagener Oderinsel‘ ganz im Norden des Oderbruchs. Die Tour ist wieder einmal fast 1:1 dem Buch ‚Rund um Berlin‘ aus dem Rother Verlag (https://www.rother.de/rother%20wanderf%FChrer-berlin-4343.htm) entnommen. Sie entspricht einem Teil des vor Ort markierten ‚Großen Inselwegs‘.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour startet an der Bushaltestelle ‚Damm‘ am nördlichen Ende von Hohenwutzen, direkt am Oderdeich. Es empfiehlt sich, gleich dort auf dem Feldweg hinunter zur Oder zu gehen, da der Flusslauf hier sehr schön ist und wenig später schon wieder verlassen wird. Der Hohenwutzener Chaussee, dann der Oderstraße wird gefolgt zur Oderbrücke, die den Grenzübergang nach Polen darstellt, der Berlin am nächsten ist.

Nach einem Blick von oben auf die Oder wird noch einmal kurz der Hohenwutzener Chaussee gefolgt und der Ort nach Westen hin verlassen. Über die Felder führt der Weg am Waldrand entlang zur Badestelle des Großen Krebssees, ein Stück am Ufer entlang und durch den Wald zum nahegelegenen Kleinen Krebssee. Erneut durch den Wald geht es zu einer großen Schäferei, dann auf der Chausseestraße nach Altglietzen. An der Kirche vorbei wird das Dorf durchquert und über die Dorfstraße nach Südwesten hin verlassen.

Nun führt der Weg moderat bergauf und das Gelände wird sehr hügelig und zerklüftet, es ergeben sich bei gutem Wetter tolle Ausblicke in die Weiten des Oderbruchs und des Odertals. Die Ortschaft Gabow wird umgangen, nach einem weiteren Waldabschnitt führt der Weg zur toll im Hang gelegenen Dorfkirche Neutornow mit dem Grab von Louis Henri Fontane, dem Vater von Theodor Fontane. Der Straße Richtung Bergkolonie wird kurz gefolgt, dann gleich wieder abgebogen auf einen schmalen Pfad oberhalb des tiefliegenden kleinen Sees ‚Teufelsauge‘.

Nach einem erneuten Waldabschnitt geht es bergab zur Straße in Schiffmühle, wo das Fontanehaus passiert wird. Anschließend muss ganz kurz der vielbefahrenen Bundesstraße gefolgt werden, bevor die Abzweigung in die Siedlung ‚Am Fährkrug‘ erfolgt. An einigen schönen alten Villen vorbei wird der Straße bis zu ihrem Ende gefolgt, dann wird der Damm der ehemaligen Bahntrasse von Freienwalde nach Zehden begangen bis zur Wriezener Alten Oder, die über die Bahnbrücke überquert wird.

Nun geht es am Bauerngraben entlang über die Felder, leider ist der offizielle Wanderweg hier weggepflügt, der Feldrand ist aber gut begehbar. Anschließend wird dem Wendtshofer Weg gefolgt, der sich über die Felder bis zur Bahnhofstraße in Bad Freienwalde hinzieht. Der Bahnhofstraße wird gefolgt bis zum Markt mit Rathaus und St.-Nikolai-Kirche, über die Königstraße führt der Weg zum Konzertsaal St. Georg und in den Schlosspark hinein. Hier wird eine kleine Runde am Aussichtspunkt vorbei gedreht, an der Front des Schlosses vorbei wird der Park auf der Rathenaustraße verlassen.

Über die Fischerstraße, die Wasserstraße und die Brückenstraße werden die Wohngebiete von Bad Freienwalde durchquert, abschließend ist am Bahnhof danach das Ende dieser Tour erreicht.

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