Von Küstrin-Kietz zur Festung, zur Warthemündung, entlang der Warthe nach Dąbroszyn und zurück nach Kostrzyn (RB-Küstrin-Kietz – RB-Kostrzyn)

Von Küstrin-Kietz zur Festung, zur Warthemündung, entlang der Warthe nach Dąbroszyn und zurück nach Kostrzyn (RB-Küstrin-Kietz – RB-Kostrzyn)

2018-10-01T17:15:40+00:0028.09.2018|Region: Gorzów Wielkopolski-Drezdenko|0 Kommentare

… heute meine erste Wanderung in Polen, als Tagestour von Berlin aus. Rund ums sehr gut stündlich per Bahn erreichbare Küstrin (Kostrzyn) habe ich auf Empfehlung von Manfred Reschke eine Wanderung geplant und absolviert.

Mir hat die Tour sehr gut gefallen, neben dem historisch interessanten ‚Pompeji an der Oder‘, der Altstadt, die gegen Ende des 2. Weltkriegs innerhalb kürzester Zeit komplett von der anrückenden Roten Armee zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde, gibt es vielfältige Natur entlang von Oder und Warthe sowie das sehenswerte Ensemble von Schloss, Kirche und Cäcilientempel in Tamsel (Dąbroszyn).

Den Streckenverlauf habe ich mir zu über 90% bei einer Tour von Kathrin & Thomas abgeschaut (https://www.komoot.de/tour/28529232). Vielen Dank für eure Inspiration!

Etwas verärgert war ich darüber, wie zugemüllt die Waldabschnitte rund um Kostrzyn waren, wahrscheinlich zurückzuführen auf das Woodstock-Festival mit 700.000 Besuchern im August.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt am Bahnhof in Küstrin-Kietz, zunächst wird der ruhigen Karl-Marx-Straße durch den Ort gefolgt bis zu ihrem Ende am Vorflutkanal. Der Kanal wird überquert, dann geht es weiter auf der Detlefsenstraße an den verfallenen Artilleriekasernen der Oderinsel vorbei, bis auf die Grenze zu Polen am Ufer der Oder getroffen wird mit Blick auf die Bastionen der Festung gegenüber.

Nun wird die Oder auf der Grenzbrücke überquert und am Berliner Tor die kaum noch erkennbare Ruinenlandschaft der Altstadt mit den teilweise restaurierten, beeindruckenden Bastionsanlagen betreten. Nach einer großen Runde auf dem Gelände wird das Areal nach Osten hin zur Straße ‚Graniczna‘ verlassen, an Tankstellen und Fastfoodrestaurants vorbei führt der Weg auf der Gorzyńska weiter um das Gelände der ehemaligen Grenzabfertigung herum. Durch eine Kleingartenkolonie geht es, dann in nordwestlicher Richtung sehr schön durch die Schilfgebiete und Sumpfwiesen der Halbinsel nahe an der Oder bis hin zur Mündung der Warthe in die Oder.

Auf dem Rückweg führt der Weg näher an der Warthe entlang durch die Wiesen, nach Unterquerung zweier Bahnbrücken wird die Warthe anschließend auf der Brücke der ‚Władislawa Sikorskiego‘ überquert, danach geht es um den kleinen See neben dem Amphitheater und hinein in die Neustadt von Kostrzyn. Der Park Miejski wird durchquert, über die Mikolaja Kopernika und die Wodna führt der Weg im Bogen zur Kardinała Stefana Wyszyńskiego, die später in die Osiedle Warniki übergeht.

Dieser Straße wird eine ganze Weile gefolgt durch Eigenheimgebiete und an Villen vorbei, dann wird abgebogen zur bemerkenswerten Pumpstation am Kanal Maszówek. Nach Überquerung des Kanals wird sehr schön dem Hochwasserdeich der Warthe gefolgt, nach dem Verlassen wieder der Kanal Maszówek überquert. Anschließend führt der Weg durch ein kleines Waldstück und danach über die Felder in den Ort Dąbroszyn hinein.

Hier wird der Schlosspark durchquert, es geht dann bergauf aus dem Ort hinaus zum Cäcilientempel. Nun folgt ein längerer Waldabschnitt auf meist schmalen, etwas verwilderten Pfaden in hügeligem Terrain bis zum weiten, offenen Gelände des Polnischen Woodstock-Festivals. Das Areal wird komplett durchquert, dann führt der Weg durch ein sandiges, heideartiges Gebiet wieder nach Kostrzyn hinein.

Ein Viertel mit Wohnblocks wird durchquert, dann den Hauptstraße Sportowa und Władislawa Sikorskiego gefolgt bis zum Wasserturm. Durch ein weiteres Wohngebiet geht es abschließend zur Piastowska, an deren Ende mit dem Bahnhof Kostrzyn ebenfalls der Endpunkt der Tour erreicht ist.

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