… und wie­der eine Etappe der lan­gen Havel-Kom­plett­wan­de­rung zusam­men mit Cor­nell heute, die viert­letzte die­ses Wan­der­pro­jekts. Dies­mal ging es von Prit­zerbe nach Rathe­now, es gab nur einen kur­zen Besuch des Havel­ver­laufs in Prem­nitz, dafür aber zwei schöne Seen und eine recht abwechs­lungs­rei­che Landschaft.

Bis auf einen kur­zen Land­stra­ßen­ab­schnitt und für mei­nen Geschmack etwas zu viele Sied­lungs­ab­schnitte auf jeden Fall eine emp­feh­lens­werte Etappe, die größ­ten­teils dem Havel-Elbe-Wan­der­weg entspricht.

Hier die Auf­zeich­nung von Cornell:
https://www.komoot.de/tour/43578030

Und natür­lich auch wie­der der Hin­weis auf das beglei­tende Buch ‘Die Havel’ von Man­fred Reschke: https://www.trescher-verlag.de/reisefuehrer/deutschland/havel.html

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Etappe beginnt am Bahn­hof in Prit­zerbe, gleich neben dem Bahn­steig wird ein Brach­ge­lände durch­quert zur Sied­lung ‘Zum Bir­ken­wäld­chen’ hin. Nach dem Pas­sie­ren der Sied­lung führt der Weg über die Fel­der erst in nörd­li­cher, dann in west­li­cher Rich­tung durch den Wald bis auf Höhe des Wald­fried­hofs Seelensdorf.

Wei­ter geht es durch den Wald meist auf Schot­ter­we­gen zur klei­nen Sied­lung am See­len­s­dor­fer Weg in der Nähe des ehe­ma­li­gen Che­mie­fa­s­er­werks und über eine alte Beton­plat­ten­straße zum ehe­ma­li­gen Bahn­hof Döbe­ritz. Nun wird den Glei­sen auf einem schma­len Pfad gefolgt zur Sied­lung Döbe­ritz und diese wird pas­siert auf der Asphalt­straße zur Land­straße hin.

Anschlie­ßend muss kurz die Land­straße auf eini­gen hun­dert Metern began­gen wer­den, dann geht es wei­ter auf einer Neben­straße zum aktu­el­len Hal­te­punkt Döbe­ritz. Nach Über­que­rung der Gleis­an­la­gen wird dem Bam­mer Weg durch den Ort gefolgt, danach wird der Rad­weg ent­lang der Rathe­nower Straße genutzt bis nach Prem­nitz. An einer Klein­gar­ten­an­lage vor­bei führt der Weg hin­un­ter zur Havel, dort wird der Ufer­straße gefolgt zur Ufer­pro­me­nade, die zur BUGA 2015 her­ge­rich­tet wurde.

Der ‘Alten Haupt­straße’ wird anschlie­ßend gefolgt bis zur Kir­che, dann geht es über die Berg­straße kom­plett durch den Ort hin­durch. Dabei ergibt sich der Aus­blick auf den schö­nen Prem­nit­zer See, bevor nach eini­gen Plat­ten­bau­rie­geln und einer Klein­gar­ten­ko­lo­nie das Sied­lungs­ende erreicht ist.

Nun führt der Weg wie­der in ein gro­ßes Wald­ge­biet hin­ein, das auf ins­ge­samt sie­ben Kilo­me­tern Länge bis hin zum Wol­zen­see durch­quert wird. Es sind einige sehr schöne Abschnitte dabei, oft aber auch sehr lange Gera­de­aus-Abschnitte auf Schot­ter und Sand.

Nach Errei­chen des toll gele­ge­nen Wol­zen­sees wird die­ser gut zur Hälfte meist ufer­nah auf schma­len Wald­pfa­den umrun­det bis zur Bade­stelle am Nord­ufer, nach der Durch­que­rung eines san­di­gen Brach­ge­län­des geht es über die Straße ‘Vogel­sang’ und den Bir­ken­weg abschlie­ßend zum Bahn­hof in Rathe­now, an dem diese Etappe endet.