… heu­te wie­der eine Etap­pe der Havel-Kom­plett­wan­de­rung, zusam­men mit Cor­nell. Dies­mal führ­te der Weg durch tou­ris­tisch stark erschlos­se­ne Gebie­te im Ber­li­ner und Pots­da­mer Stadt­ge­biet und Umland, so gut wie alle Abschnit­te der Stre­cke waren uns bereits wohl­be­kannt.

Ich habe ver­sucht, zumin­dest im Bereich zwi­schen dem Park Babels­berg und der Vil­len­ko­lo­nie Alsen das Havel­ufer zu ver­las­sen, um etwas Abwechs­lung in die Stre­cken­füh­rung zu bekom­men und die teils sehr schö­nen Aus­bli­cke von den Höhen auf die Havel zu inte­grie­ren.

Man soll­te die­se Etap­pe spe­zi­ell im Som­mer even­tu­ell eher an einem Werk­tag wan­dern, um mehr Ruhe zu haben und auf weni­ger Rad­fah­rer und Bade­gäs­te zu tref­fen.

Die Auf­zeich­nung von Cor­nell fin­det sich unter:
https://www.komoot.de/tour/41350052

Und auch wie­der hier der Hin­weis auf das beglei­ten­de Buch ‘Die Havel’ von Man­fred Reschke:
https://www.trescher-verlag.de/reisefuehrer/deutschland/havel.html

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Infos und Tour­be­schrei­bung:

Die­se Tour star­tet am Bahn­hof Caputh-Schwie­low­see, nach Über­que­rung der Eisen­bahn­brü­cke mit Blick auf den Schwie­low­see wird dem Capu­ther Gemün­de am Ufer bis zur Fäh­re gefolgt, dann geht es ent­lang der Gel­tower Chaus­see zum Wen­torf­gra­ben. Auf schma­len Pfa­den führt der Weg nun ent­lang des Pet­zin­sees durch den Wald bis zur Stra­ße ‘Am Pet­zin­see’.

Der ruhi­gen Stra­ße wird eine gan­ze Wei­le gefolgt um den Pet­zin­see her­um, nach Über­que­rung der Bahn­glei­se wird wei­ter dem Ufer des Tem­pli­ner Sees gefolgt. Dabei wird ein uri­ger Cam­ping­platz durch­quert und auf ver­schie­de­nen Rad- und Pro­me­na­den­we­gen führt der Weg über eini­ge Kilo­me­ter immer sehr nah am Ufer ent­lang von Pirsch­hei­de bis ins Stadt­zen­trum von Pots­dam hin­ein.

Nach Über­que­rung der Neu­städ­ter Havel­bucht auf dem Bahn­damm wird am Lust­gar­ten wei­ter der Havel gefolgt, am Arm ‘Alte Fahrt’ ent­lang. Nach Pas­sie­ren des Kel­ler­tors wird die Havel über die Hum­boldtbrü­cke über­quert und der Weg setzt sich durch den Park Babels­berg mit sei­nen mär­chen­haf­ten Gebäu­den fort. An Havel­haus und Kin­der­mann­see vor­bei geht es hin­auf zum Fla­tow­turm und der Gerichts­lau­be, dann durch den Wald zum Schloss Babels­berg. Am Dampf­ma­schi­nen­haus vor­bei führt der Weg zum Aus­gang des Parks und über den Tel­tow­ka­nal hin­über nach Klein Glie­ni­cke.

Hier geht es am Jagd­schloss vor­bei durch den Park zur Glie­ni­cker Brü­cke und unter die­ser hin­durch. Danach wird bis zum Wirts­haus Moor­la­ke wie­der dem Ufer­weg ent­lang der Havel gefolgt, anschlie­ßend führt der Weg hin­auf auf die Anhö­he zum Block­haus Nikol­skoe und der Kir­che Peter und Paul. In der Fol­ge geht es wie­der hin­ab zum Wirts­haus Pfau­en­in­sel und längs der Ufer­pro­me­na­de über gut drei Kilo­me­ter bis zur Vil­len­ko­lo­nie Alsen am Gro­ßen Wann­see. In die­sem Abschnitt habe ich die direk­te Bege­hung der Ufer­pro­me­na­de ver­mie­den und statt­des­sen die klei­nen par­al­lel ver­lau­fen­den Pfa­de auf der Anhö­he im Wald genutzt, was bei die­ser Tour für etwas Abwechs­lung sorgt.

Nach Durch­que­rung der kom­plet­ten Vil­len­ko­lo­nie auf dem Tief­horn­weg und der Stra­ße ‘Am Gro­ßen Wann­see’ wird die König­stra­ße erreicht und die­ser gefolgt bis zur Ron­ne­by­pro­me­na­de. Ent­lang der Anle­ger der Aus­flugs­damp­fer und Fäh­ren und schließ­lich in Ser­pen­ti­nen berg­auf führt der Weg zum Borus­sia-Monu­ment und von dort abschlie­ßend durch den Fuß­gän­ger­tun­nel zum Bahn­hof Wann­see, an dem die­se Tour endet.