Rund um Kleinmachnow mit S-Bahn-Anschluss (S-Sundgauer-Straße – S-Teltow-Stadt)

Rund um Kleinmachnow mit S-Bahn-Anschluss (S-Sundgauer-Straße – S-Teltow-Stadt)

2018-07-31T11:27:36+00:0028.07.2018|Kategorien: Berlin, Potsdam-Mittelmark|0 Kommentare

… heute mal wieder eine Tour am Berliner Stadtrand, von Zehlendorf nach Schönow, auf dem tollen Bannwaldweg um Kleinmachnow herum und am Teltowkanal entlang wieder zurück nach Teltow. Ehrlicherweise war es keine Komplettumrundung von Kleinmachnow aber vielleicht die am schönsten wanderbare Variante.

Zu Kleinmachnow: die kleine 20.000-Einwohner-Stadt ist ein Paradies der Gutverdiener und grenzt direkt an Berlin, eBay und PayPal haben hier ihren europäischen Hauptsitz. Die Stadt hat die höchste Kaufkraft in ganz Ostdeutschland, die Bewohner haben im Schnitt hier so viel Geld zur freien Verfügung wie die im mondänen Landkreis Baden-Baden im Südwesten Deutschlands (Quelle: MAZ).

Ich war zum ersten Mal direkt an der Neuen Hakeburg auf dem Seeberg, die sehr imposant und geschichtlich relevant ist, nun aber ungenutzt ist und langsam aber sicher vor sich hin verrottet. Die letzten Informationen zur Nachnutzung verlaufen im Sande. Eine echte Schande für eine so reiche Gemeinde, in der Stadt Potsdam würde das sicher anders laufen.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt an der S-Bahnstation ‚Sundgauer Straße‘ in Zehlendorf, der Weg führt von dort direkt auf einem schmalen Grünstreifen zwischen Wohnhäusern hindurch und folgt dann dem Georg-Steger-Weg durch verschiedene Kleingartenkolonien über wenige ruhige kreuzende Straßen hinweg.

Am Ende dieses Abschnitts wird auf den langgezogenen Heinrich-Laehr-Park getroffen, der in seinem nördlichen Teil sehr waldartig ist. Auf tollen Waldwegen geht es durch den Park hindurch, im südlichen Teil gibt es auch größere Wiesengebiete. Am Parkende wird in eine Kleingartenkolonie abgebogen, nach Überquerung des Teltower Damm geht es anschließend ebenfalls durch eine sehr langgezogene Kleingartenkolonie weiter, die sich fast bis zum Machnower Busch hinzieht.

An der alten Teltow-Werft entlang wir nun ein kurzes Stück dem Berliner Mauerweg gefolgt, entlang des Buschgrabens, dann abgebogen in die Wohngebiete von Kleinmachnow hinein. Über die Medonstraße, die Klausenerstraße und den Seemannsheimweg wird der östliche Beginn des Bannwalds erreicht.

Der Bannwald ist sehr schmal, geschätzt im Schnitt 50-100 Meter, zieht sich aber mit schönem Baumbestand über etwa drei Kilometer mitten durch die Siedlungsgebiete, wobei natürlich einige ruhige Straßen überquert werden müssen. Am Stahnsdorfer Damm endet der Bannwald, nun geht es weiter durch einen schmalen Grünzug zwischen Neubauten hindurch zum Stolper Weg, und nach Durchquerung eines weiteren Neubaugebiets wird noch einmal einem schmalen Pfad zurück zum Stahnsdorfer Damm gefolgt.

Danach führt der Weg bergauf über die Straße ‚Am Hochwald‘, dann auf einem Waldweg bis zur imposanten Neuen Hakeburg auf dem Seeberg. Anschließend geht es bergab zum Ufer des Machnower Sees, dem Uferweg wird gefolgt am Teltowkanal entlang bis zur Rammrath-Brücke, dort wird der Kanal überquert. Auf einem schmalen Pfad führt der Weg hinab zur Kanalpromenade und an einer Neubausiedlung entlang.

Der Pfad ist danach weiter begehbar durch Brachflächen hindurch bis zu einem Abzweig der Oderstraße, ich rate jedoch von der Begehung ab, da der Weg dort stark zugewachsen ist durch Brombeerbüsche, ich konnte mich gerade so hindurchzwängen. Als direkte Alternative lässt sich der Radweg neben der Oderstraße nutzen.

Am Striewitzweg geht es nach Teltow hinein und über die Alte Potsdamer Straße, die Neue Straße und die Breite Straße durch das schöne Alt-Teltow hindurch. Über die Berliner Straße führt der Weg abschließend zu einem kleinen Plattenbauviertel und durch dieses hindurch zum Bahnhof Teltow-Stadt, an dem diese Tour endet.

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