Entlang der Havel von der Quelle bis zur Mündung: Etappe Kratzeburg – Waren/Müritz (RE-Kratzeburg – RE-Waren/Müritz)

Entlang der Havel von der Quelle bis zur Mündung: Etappe Kratzeburg – Waren/Müritz (RE-Kratzeburg – RE-Waren/Müritz)

2018-10-17T13:22:28+00:0012.05.2018|Region: Mecklenburg-Strelitz, Müritz|Wanderweg: |0 Kommentare

… heute die erste Etappe meines neuen Langzeitprojekts ‚Entlang der Havel von der Quelle bis zur Mündung‘, diesmal wieder zusammen mit Cornell. Da die Havelquelle bzw. der Havelbeginn nur relativ schwer in eine praktische Tour integrierbar ist, habe ich eine sehr schöne Strecke entlang des Müritz-Nationalparkwegs sowie teilweise einen selbstgeplanten Teilabschnitt nach Waren an der Müritz angehangen.

Obwohl der Ort des Havelbeginns als symbolische Quelle etwas enttäuschend war, ist diese Tour doch sehr empfehlenswert und gerade in dieser Zusammenstellung herrlich. Geht man die Tour in der Richtung wie von uns gemacht, bietet sich in Waren an der Müritz noch eine kleinere oder größere Stadtrunde zum Abschluss an.

Die Aufzeichnung dieser Wanderung von Cornell findet sich unter:
https://komoot.de/tour/32003278

Die Unterlagen für die Planung der Langstreckenwanderung ‚Entlang der Havel von der Quelle bis zur Mündung‘ hat mir freundlicherweise Wanderlegende & Wanderbuchautor Manfred Reschke aus seinem persönlichen Archiv zur Verfügung gestellt. Ich werde die Etappen so anpassen, dass sie möglichst alle als Tagestouren für ambitionierte Wanderer von Berlin aus machbar sind, und sie dann selbst abwandern und dokumentieren.

Falls jemand Interesse an der Havel-Komplettwanderung hat, kann ich begleitend dazu sehr das Buch ‚Die Havel‘ von Manfred Reschke empfehlen:
https://trescher-verlag.de/reisefuehrer/deutschland/havel.html

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Etappe startet entgegen der Flussrichtung der Havel in Kratzeburg, da so besser der Rest des Zeitfensters zur Rückfahrt in Waren/Müritz überbrückt werden kann. In Kratzeburg wird zunächst ein kurzer Abstecher zur schönen Fachwerk-Dorfkirche gemacht, dabei wird bereits der hier noch sehr rinnsalartige Bachverlauf der Havel überquert. Anschließend geht es über die Dorfstraße und an einer Kleingartenkolonie vorbei zu einem Feldweg, dem nun sehr schön am Rande des Auentals der Havel gefolgt wird bis zur kleinen Siedlung & Ferienanlage Dambeck mit Zugang zum Dambecker See.

Es schließt sich ein längerer Waldabschnitt an, an dessen Ende sich auf einer Lichtung der symbolische ‚Havelbeginn‘ befindet. Da der genaue Ursprung der Havel sich aus einem größeren Quellgebiet speist, das mehrfach von Menschenhand beeinflusst wurde, ist an dieser Stelle im Jahr 2007 der offizielle Havelbeginn verortet worden. Nach einem kurzen Besuch an der Badestelle des Mühlensees gleich um die Ecke geht es durch den Wald zum Forsthaus Ulrichshof, dann am Waldrand entlang und über die Felder zur Siedlung Bornhof.

Über die Felder und mit tollem Blick auf den Bornsee, der als ursprünglichste Quelle der Havel gilt, führt der Weg durch den Wald und an Megalith- und Hügelgräbern aus der Jungsteinzeit vorbei, dann geht es wieder über die Felder in den Ort Bocksee hinein, der zu DDR-Zeiten Standort eines landesweit wichtigen Saatzuchtbetriebs war. Durch einen schönen Buchenwald führt der Weg danach leicht bergauf, um danach spektakulär über die Felder mit Blick auf die hügelige Landschaft rundherum wieder bergab zu führen in das Dorf Groß Dratow hinein.

Nach Verlassen der Ortschaft beginnt ein Abschnitt mit fast almartigem Charakter, an großen Viehweiden vorbei geht es durch die Hügellandschaft bis zum ehemaligen Bahnhof Charlottenhof. Von hier aus führt der Weg ein Stück an den Gleisen entlang, überquert die Bahnstrecke, und führt noch einmal durch ein Waldgebiet und am Waldrand entlang bis zum östlichen Ortseingang von Waren. Anschließend wird der Straße ‚Kiebitzberg‘ und der Eichholzstraße gefolgt bis zur Kreismusikschule, dann geht es über den Schweriner Damm zur Altstadt mit der Marienkirche und dem Rathaus am Marktplatz.

Über die Marktstraße führt der Weg hinab zum Stadthafen, dann auf der Promenade an der Binnenmüritz entlang bis zum Müritzeum. Nach Durchquerung des kleinen Parks neben dem Herrensee wird abschließend über den Schweriner Damm mit dem Bahnhof Waren/Müritz das Endziel dieser Etappe erreicht.

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