… heute wieder eine Etappe auf dem Fontaneweg F4, von der ich einige Abschnitte bereits vorab kannte.

Die Etappe ist insgesamt ziemlich abwechslungsreich und richtig schön, speziell für Teltow-Fläming ist ein toller Seeabschnitt wie hier (Großer Gadsdorfer See) eher eine Seltenheit und die Mischung von Kanälen, Wäldern und Freiflächen hat prima gepasst. Für Gelegenheitswanderer könnten die langen einförmigen Abschnitte am Anfang und am Ende aber problematisch sein.

Im Gegensatz zum Originalverlauf des F4 (und auch des 66-Seen-Wegs) rate ich dazu, wie bei dieser Tour gemacht dem östlichen Seeufer des Großen Gadsdorfer Sees etwas länger zu folgen und dann den schmalen Weg über den Höllenberg zu nehmen.

Die GPX-Touraufzeichnung ist heute wieder uneditiert, alle Bilder sind aber nachbearbeitet.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Etappe beginnt am Bahnhof in Trebbin, nach Unterquerung der Gleisanlagen geht es zunächst an großen Gewerbebetrieben vorbei durch die Industriestraße zum Klärwerk, dort wird noch einmal der Bahnlinie nah gefolgt bis zum Amtgraben, wo der schöne Teil der Wanderung beginnt.

Am Anfang wird dem breiten, von Bäumen gesäumten Amtgraben sehr schön auf einem Plattenweg gefolgt, dann am Wehr des Christinendorfer Grenzgrabens abgezweigt. Anschließend führt der Plattenweg an einem weiteren, namenlosen Wassergraben entlang in einem großen Bogen um Trebbin herum über die Felder. Am Ende dieses Abschnitts wird abgebogen nach Christinendorf hinein, an der Kirche vorbei wird der Ort wieder verlassen und es geht recht lange geradeaus durch einen Windpark.

Danach wird die Kreisstraße überquert, das Gelände eines Modellflugplatzes durchquert und durch den Wald führt der Weg hinunter zum sehr schönen Großen Gadsdorfer See. Der See wird fast komplett umrundet, im Gegensatz zum Originalverlauf des F4 rate ich dazu, wie bei dieser Tour gemacht dem östlichen Seeufer des Großen Gadsdorfer Sees etwas länger zu folgen und dann den schmalen Weg über den Höllenberg zu nehmen. Weiter geht es dann am Waldrand entlang und durch große Agrarflächen, bevor wieder in ein großes, zusammenhängendes Waldgebiet um den Saalower Höllenberg abgebogen wird.

Nach Durchquerung des Waldes wird Saalow erreicht, in dem Ort sind vor allem die Scheunenwindmühle und die Paltrockwindmühle besonders sehenswert. Kurz vor dem Ortsausgang geht es in einem Schlenker um die Siedlung herum, dann wird auf einen Dammweg abgebogen, der erhöht durch das dortige Sumpfgebiet führt. Entlang der stillgelegten Bahntrasse wird anschließend der Erlebnisbahnhof Mellensee erreicht, danach führt der Weg über die Bahnhofsallee zum Nottekanal.

Über gut vier Kilometer wird nun dem herrlichen Promenadenweg am Nottekanal gefolgt bis zum Ortseingang von Zossen, dort wird abgezweigt über die Straße ‚An den Wulzen‘ und dieser gefolgt bis auf Höhe des Bahnhofs, der abschließend durch die Fußgängerunterführung erreicht wird.