… heute bin ich begleitet von diversen kurzen Schauern mal wieder durch Berlin gewandert. Schwerpunkt waren einige relativ versteckt liegende kleine Parks in Alt-Tempelhof und Alt-Mariendorf, die ich noch nicht kannte. Herausgekommen ist eine Tour, die mich sehr positiv überrascht hat und die ich sehr empfehlen kann.
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour beginnt an der Endstation der U‑Bahnlinie U6 in Alt-Mariendorf, am Ausgang ist direkt die Dorfkirche zu sehen. Über die Friedenstraße, den Forddamm und die Straße Alt-Mariendorf wird eine kleine Schleife durch den historischen Ortskern gedreht, dann in den sehr schönen Volkspark abgebogen. Hier wird das Gewässer des Eckernpfuhls fast komplett umrundet, dann geht es durch den Wald hinüber zum Blümelteich und am Rosengarten wird der Park wieder in nördlicher Richtung verlassen.
Nun führt der Weg zwischen Wohnanlagen hindurch und über die Kollostraße auf den Heilig-Kreuz-Friedhof zu, der dann über die Monopolstraße mit einem interessanten Gebäudeensemble aus den 1920er Jahren umgangen wird. Am Finkenweg wird zum Mariendorfer Damm abgebogen, über kleine versteckte Grünzüge geht es dann zum Teltowkanal und am Ullstein-Haus wird der Kanal überquert. Anschließend wird eine Runde im sehenswerten Tempelhofer Hafen gedreht, danach über die Wenckebachstraße zum Metzplatz abgebogen.
Ich habe diesmal eine kleine Runde innerhalb des Klinikums mit seinen historischen Gebäuden gedreht, leider lässt das Komoot-Kartenmaterial keine Wegführung innerhalb des Areals zu. Am Ende der Wenckebachstraße wird der Franckepark betreten, hier werden die Tiergehege umrundet und über die Theodor-Francke-Straße geht es gleich hinüber in den nächsten Park, den ‘Alten Park’ mit dem größeren Klarensee. Der Park wird in nordwestlicher Richtung durchquert, dann schließt sich direkt hinter der Dorfkirche der Lehnepark an.
Als dritter Park in dieser Kette folgt der Bosepark mit weiten Grünflächen, dann führt der Weg durch in den 1930er Jahren errichtete Wohngebiete durch die Bosestraße, die Wittekindstraße und die Kaiserin-Augusta-Straße zum beeindruckenden Alboinplatz. Der große parkähnliche Platz präsentiert sich schluchtartig, in der Tiefe befindet sich der kleine See ‘Blanke Helle’. Nach Umrundung des Sees oberhalb der Böschung wird der Friedhof Eythstraße betreten und in südöstlicher Richtung entlang des darin befindlichen Krummen Pfuhls durchquert.
Über den Gerdsmeyerweg geht es weiter zum Park Marienhöhe, der entlang der ehemaligen Freilichtbühne und dann zum eigentlichen Gipfel hin durchquert wird. Momentan (Stand 11/2017) ist leider der Zugang zum Gipfel gesperrt und dies wird wohl so bis 2019 bleiben. Über die Röblingstraße führt der Weg am St.-Matthias-Friedhof vorbei zum Harkortplatz, dann zur Lindenhofsiedlung mit dem schön gelegenen Lindenhofweiher. Nach teilweiser Umrundung des Gewässers und der Unterquerung einiger Bahnbrücken ist der südliche Eingang des Schöneberger Südgeländes erreicht.
Der immer wieder sehenswerte schmale Naturpark wird in nördlicher Richtung durchquert, man hat die Wahl zwischen dem eher waldartigen ‘Tälchenweg’ oder einer Steganlage durch das Naturschutzgebiet. Am Ende des Parks werden die S‑Bahn-Trassen zum Hans-Baluschek-Park hin überquert, dann wird noch ein Stück dem Weg in diesem Landschaftspark bis zum Bahnhof Südkreuz gefolgt, an dem die Tour endet.
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