… heute habe ich meine vor­letzte E10-Etappe absol­viert, an der Grenze zwi­schen Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Die Erwar­tun­gen waren hoch, konn­ten aber lei­der nur direkt am Gro­ßen Stech­lin­see voll erfüllt wer­den. Die 25km-Stre­cke ver­lief meist auf lan­gen, gera­den Sand- und Schot­ter­pis­ten, teil­weise auch auf Asphalt durch den Wald.

Lei­der war der erste Teil der Tour sehr neb­lig, wes­halb die Fotos auch nicht ganz mei­nem Stan­dard entsprechen.

Man­fred Reschke gibt für alle Abschnitte die­ser Etappe die Best­wer­tung (5/5), ich würde sagen: der Teil des Wal­des und des Rund­wegs um den Stech­lin zieht die Wer­tung nach oben, wären nach mei­ner Ansicht aber dann trotz­dem höchs­tens 3,5 von 5 Punkten.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Etappe star­tet an der Bus­hal­te­stelle direkt am Alfred Wege­ner Museum in Zech­li­n­er­hütte, nach der Dorf­durch­que­rung ent­lang des Schla­born­sees und an der Kir­che vor­bei wird am Forst­haus in den Wald abge­bo­gen dann immer dem Weg in Rich­tung der klei­nen Sied­lung Bee­ren­busch gefolgt.

Nach die­sem gut vier Kilo­me­ter lan­gen Abschnitt wird in Bee­ren­busch die Rich­tung geän­dert, nun führt der Weg gut fünf Kilo­me­ter wei­ter durch den Wald in nord­öst­li­cher Rich­tung bis nach Pelz­kuhl, wobei die Grenze zwi­schen Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern über­schrit­ten wird. In Pelz­kuhl ergibt sich ein schö­ner Blick auf den Gro­ßen Pälitz­see, vor allem kurz nach Ver­las­sen des Ortes von den Hügeln hinab. Wei­ter führt der Weg auf einer ruhi­gen Straße bis nach Stra­sen an der Müritz-Havel-Wasserstraße.

Hier wird aber­mals die Rich­tung geän­dert, nun geht es wei­ter nach Osten auf der Straße, ab der Alten Förs­te­rei auf einem Wald­weg und spä­ter wie­der auf der Straße nach Süden bis kurz vor Groß­me­now. An die­ser Stelle beginnt der schönste Abschnitt der Etappe, der Weg führt am Gro­ßen Bobe­row­see und am Gro­ßen Gliet­zen­see vor­bei auf Wald­we­gen zur Nord­bucht des Gro­ßen Stechlinsees.

Nun wird der ‘Stech­lin’, der mit sei­ner außer­or­dent­li­chen Was­ser­qua­li­tät und Sicht­weite & ‑tiefe beein­druckt, sehr nah am Ufer auf einem sehr schö­nen Pfad umrun­det bis zum Bade­strand in Neuglob­sow. Nach der Durch­que­rung des pracht­vol­len Ortes auf der Stech­lin­see­straße mit kur­zen Abste­chern zum Dagow­see und zur Dorf­kir­che ist schließ­lich am öst­li­chen Sied­lungs­rand mit der Bus­hal­te­stelle der End­punkt die­ser Etappe erreicht.