… heute habe ich die süd­lichste Etappe des Fern­wan­der­wegs E10 in Bran­den­burg bis hin­un­ter nach Sach­sen absolviert.

Die Stre­cke ver­lief zu ca. 95% auf Stra­ßen und asphal­tier­ten Rad­we­gen, aber das war mir vor­her schon klar. 

High­light war die Gegend um Lie­skau mit dem sehens­wer­ten Schloß und dem schö­nen Gru­ben­teich, außer­dem war dort der längste Wald­weg­ab­schnitt der Tour.

Man­fred Reschke gibt für diese Etappe 1 von 5 Ster­nen, sehe ich ins­ge­samt ähn­lich. Fürs Fahr­rad wäre die Stre­cke in der Form wohl deut­lich geeigneter. 

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Etappe star­tet am Bahn­hof in Sprem­berg, an der Bun­des­straße ent­lang und dann auf dem Rad­weg auf dem frü­he­ren Stadt­bahn­gleis geht es bis zum Was­ser­werk, dann wird in den Wald abge­bo­gen. Alte Hin­weis­schil­der und Mar­kie­run­gen zum E10 sind hier vor­han­den, der Weg ist aber zunächst stark zuge­wach­sen und führt dann aben­teu­er­lich durch eine Tal­rinne par­al­lel zur Bahn­stre­cke. Nach einem kur­zen Stück geht es zum Glück wei­ter auf schö­nen Wie­sen­we­gen durch den Wald immer rela­tiv nah an der Bahn­trasse bis zum Bahn­über­gang in Weskow.

Nun wird dem Grau­stei­ner Weg, einer ruhi­gen Neben­straße, an Wohn­ge­bie­ten und am Wild­ge­hege vor­bei gefolgt bis zur Fors­ter Straße. Nach deren Über­que­rung geht es wei­ter auf dem frisch asphal­tier­ten Rad­weg, der im Kar­ten­ma­te­rial von Komoot nicht ganz kor­rekt ein­ge­tra­gen ist. Rich­tig ist, die große Frei­flä­che im Wald süd­lich zu umrun­den, man kommt dann auto­ma­tisch wie­der auf die rich­tige Route.

Der ruhige Weg zieht sich über etwa 3 Kilo­me­ter durch den Wald und anschlie­ßend als Baum­al­lee an Mais­fel­dern ent­lang über die Fel­der bis hin­ein nach Tür­ken­dorf. Der Ort wird knapp zur Hälfte durch­quert, dann wird nörd­lich abge­bo­gen um einen klei­nen Teich herum, danach geht es wei­ter auf dem Rad­weg bis nach Bloisch­dorf, das anschlie­ßend kom­plett auf der Gar­ten­straße durch­quert wird.

Nun folgt wie­der ein Abschnitt auf einer ruhi­gen Neben­straße durch den Wald und über die Fel­der bis nach Reu­then, das zum gro­ßen Teil auf der Dorf­straße durch­quert wird. Nach Umrun­dung der Kir­chen­ruine gibt es zur Abwechs­lung am Orts­aus­gang einen län­ge­ren Wald­ab­schnitt ent­lang des Braun­koh­le­gru­ben­felds ‘Anna’ aus dem 19. Jahr­hun­dert. Nach Über­que­rung der Mus­kauer Straße führt der Weg noch ein­mal ein Stück durch den Wald zur Lie­skauer Dorf­straße hin, hier erge­ben sich zwei Zugangs­punkte zum schö­nen Grubenteich.

Lie­skau wird auf der viel befah­re­nen Haupt­straße durch­quert, danach wird auf den weni­ger befah­re­nen Lie­skauer Weg in Rich­tung Schleife abge­bo­gen. Nach Über­que­rung der Grenze zu Sach­sen ist dann Schleife erreicht, am Dorf­teich vor­bei und über die Frie­dens­straße führt der Weg schließ­lich zum Bahn­hof in Schleife, an dem diese Etappe endet.