… wie ange­kün­digt heute eine Tour über­wie­gend im Bar­nim, aller­dings wegen des zunächst wech­sel­haf­ten Wet­ters nur eine Plan-B-Stre­cke an der Ber­li­ner Stadtgrenze.

Es ging mir darum, den Lenné-Park in Blum­berg mit der Seen­kette um Hönow zu verbinden.

Die resul­tie­rende Tour kann ich nur teil­weise emp­feh­len, zwi­schen Blum­berg und Hönow bin ich dem bei Komoot ein­ge­zeich­ne­ten Weg gefolgt, teil­weise ist er aber an der Acker­grenze kom­plett ‘weg­ge­pflügt’ und teil­weise führt er ver­bo­te­ner­weise und sehr zuge­wach­sen durch eine pri­vate ‘Lost-Place’-Ruinenlandschaft, die wohl mal zum VEB Kom­bi­nat Indus­tri­elle Mast in der DDR gehörte. Weg­al­ter­na­ti­ven zum Wan­dern gibt es in dem Bereich kaum, was sehr trau­rig ist, da die Land­schaft es ver­dient hätte.

Danke für die Inspi­ra­tio­nen zur Tour an Cor­nell (Bar­ni­mer Feld­mark, Lenné-Park Blum­berg) und Wolf­gang (Hönower Seenkette).

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet an der End­hal­te­stelle ‘Ahrensfelde/Stadtgrenze’ der Tram­li­nie M8, zunächst geht es zur Dorf­straße, der bis zum öst­li­chen Orts­aus­gang gefolgt wird. Nun folgt ein län­ge­rer Abschnitt auf dem Schleif­weg, einem schö­nen san­di­gen Feld­weg durch die Bar­ni­mer Feld­mark, etwa nach der Hälfte wird ein idyl­lisch gele­ge­ner klei­ner See pas­siert. Nach Auf­tref­fen auf den Mehrower Land­weg geht es wei­ter auf die­ser alten Pflas­ter­straße, die Auto­bahn wird über­quert und der Ort Blum­berg kurze Zeit spä­ter erreicht.

Hier führt der Weg kom­plett durch den Ort, an der Kir­che vor­bei und bis zur Frei­en­wal­der Chaus­see. Die­ser Haupt­straße wird kurz gefolgt, dann gleich abge­bo­gen in den Lenné-Park. Nun geht es schön durch den Park­wald um den größ­ten Teich herum, dann an zwei klei­ne­ren Tei­chen vor­bei und über die Krum­men­seer Straße wie­der aus dem Park hin­aus. Über die Straße ‘Hönower Spitze’ wird die Sied­lung ver­las­sen, dann geht es wei­ter auf einem Feld­weg durch weite Flä­chen im hüge­li­gen Gelände auf ein Wald­ge­biet zu.

Der Wald wird meist am Rand pas­siert, es gibt aber auch einige sehr schöne kurze Abschnitte durch ihn hin­durch. Nach Über­que­rung des Krum­men­seer Wegs ist dann lei­der der Wie­sen­weg am Wald- und Sumpf­ge­bietrand ‘unter­ge­pflügt’, es lässt sich aber gut wei­ter­wan­dern an der Feld­grenze bis zu einem asphal­tier­ten Weg. Die­sem Weg wird nun bis zur Trap­pen­fel­der Straße gefolgt und es beginnt der aben­teu­er­li­che Teil: hier befin­det sich lei­der der bei Komoot ein­ge­zeich­nete Weg auf bzw. direkt neben einem zuge­wach­se­nen und ein­ge­zäun­ten alten Indus­trie­ge­lände, das aller­dings leicht betre­ten wer­den kann. Pro­ble­ma­ti­scher ist, dass der Weg hier sehr stark zuge­wach­sen ist, teil­weise ist ein Aus­wei­chen durchs Unter­holz nötig. 

Wer also den not­wen­di­gen Pfad­fin­der­geist und die nötige Tritt­si­cher­heit besitzt kann den Weg gehen, allen ande­ren rate ich dazu, den wei­ten Umweg über die ruhi­gen Stra­ßen rund um Trap­pen­felde in Kauf zu nehmen.

Am Alt­lands­ber­ger Weg wird wie­der die Auto­bahn über­quert, wei­ter geht es auf einem sehr schö­nen Feld­weg ent­lang eini­ger lang­ge­zo­ge­ner klei­ner Seen bis nach Hönow Nord. Auch in die­sem Abschnitt sind die ufer­na­hen Wie­sen­wege ‘unter­ge­pflügt’, sodass man ent­we­der über die Stop­pel­fel­der direkt am Was­ser gehen oder dem etwas ent­fern­te­ren Feld­weg fol­gen kann. In Hönow Nord geht es auf Wald­pfa­den am Ret­see ent­lang, danach muss lei­der ein län­ge­res Stück der Schot­ter­piste durch die Sied­lung gefolgt wer­den. Anschlie­ßend bekommt man noch ein­mal ein Stück des Ret­sees zu sehen, dann folgt der viel­leicht schönste Abschnitt auf dem Ufer­pfad direkt am Hönower Haus­see ent­lang bis zur Ber­li­ner Straße.

Nach Über­que­rung der Straße geht es gleich wei­ter in süd­li­cher Rich­tung auf einem schma­len Pfad durch das Natur­schutz­ge­biet der Hönower Weiher­kette. Am süd­li­chen Ende des Natur­schutz­ge­biets ist abschlie­ßend die U‑Bahnstation Hönow erreicht, an der diese Tour endet.