… wie­der einer der ‘Grü­nen Wege’ in Ber­lin heute nach­mit­tag, der prak­ti­scher­weise ganz in der Nähe mei­nes Büros am Mau­er­park beginnt.

Der Weg ist eigent­lich eine unin­spi­rierte Mogel­pa­ckung, da er fast kom­plett auf dem Ber­li­ner Mau­er­weg ver­läuft und kei­nen Mehr­wert bie­tet. Ich bin daher soweit mög­lich vom Mau­er­weg­ver­lauf etwas abge­wi­chen und habe die teils sehr schö­nen par­al­lel ver­lau­fen­den Tram­pel­pfade benutzt.

Infos zum Weg bei der Ber­li­ner Senats­ver­wal­tung: https://ssl.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/berlin_move/de/hauptwege/weg04.shtml

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt an der Ecke Kas­ta­ni­en­al­lee / Schwed­ter Straße, durch die Schwed­ter Straße geht es immer gera­de­aus bis zum Mau­er­park, an dem der offi­zi­elle Wan­der­weg beginnt. Der Mau­er­park wird nun kom­plett in Längs­rich­tung durch­quert, ich emp­fehle die Nut­zung der Pfade und Wege durch die Grün­flä­chen statt auf dem mono­to­nen Plastersteinweg.

Am Ende des Land­schafts­parks führt der Weg auf dem Schwed­ter Steig über das aus­ge­dehnte Bahn­ge­lände dar­un­ter, dann geht es wei­ter durch die Nor­we­ger­straße bis zur Born­hol­mer Brü­cke, danach auf dem Kirsch­blü­ten­weg bis zur Bahn­un­ter­füh­rung, durch die es hin­über in den Wes­ten nach Wed­ding geht.

Hier wird eine Klein­gar­ten­ko­lo­nie umrun­det, dann folgt der Weg über die Stee­ger­straße und die Nord­bahn­straße immer dem S‑Bahnverlauf, an der Wil­helm-Kuhr-Straße geht es danach wie­der in den Ost­teil der Stadt. Ent­lang der Straße ‘Am Bür­ger­park’ bie­tet sich die Mög­lich­keit, die hier schon tief ein­flie­gen­den Flug­zeuge nach Tegel zu beob­ach­ten, bevor der Weg in Schön­holz auf schma­len Pfa­den und ent­lang von Gewer­be­ge­bie­ten wie­der in die Nähe der S‑Bahntrasse führt.

Hier wird für einige Kilo­me­ter man­gels Alter­na­tive nun der lei­der etwas mono­tone Weg genutzt, der immer ent­lang der S‑Bahntrasse ver­läuft, zumin­dest aber im spä­te­ren Ver­lauf schön grün ist, bis zum Auf­tref­fen auf den Nord­gra­ben. Nun wird das Mär­ki­sche Vier­tel süd­lich und öst­lich umrun­det, hier ergibt sich an eini­gen Stel­len die Mög­lich­keit ent­lang der still­ge­leg­ten Hei­de­kraut­bahn, durch die Nut­zung der Tram­pel­pfade in etwas wil­dem Busch- und Wie­sen­ge­lände abseits des offi­zi­el­len Weges den mono­to­nen Mau­er­weg­ver­lauf aufzulockern.

In Höhe von Rosen­thal-Nord gibt es eben­falls wie­der die Mög­lich­keit, par­al­lel neben dem Mau­er­weg durch ein Bir­ken­wäld­chen zu gehen und nach der Lübarser Höhe kann ein Stück vor der offi­zi­el­len Abzwei­gung nach Nor­den der Wie­sen­weg über die Fel­der genutzt wer­den. Anschlie­ßend wird die Blan­ken­fel­der Chaus­see über­quert, durch ein wun­der­schö­nes Bir­ken­wäld­chen geht es dann par­al­lel zum Mau­er­weg abwärts zum Schil­dower Weg.

Der offi­zi­elle Wan­der­weg biegt hier direkt ab nach Lübars, ich habe aber noch eine kleine Schleife ange­han­gen, die den Blick auf den sehens­wer­ten Köpp­chen­see beinhal­tet. Nach einem kur­zen, schö­nen Abschnitt über die Fel­der wird an der Oster­quelle wie­der auf den offi­zi­el­len Weg ein­ge­schwenkt, kurz danach ergibt sich ein sehr schö­ner Aus­blick von der Höhe auf den Sprint­wie­sen­teich und das Tege­ler Fließ im Hintergrund.

Auf dem Schil­dower Weg wird dann Alt-Lübars mit dem schön erhal­te­nen his­to­ri­schen Dorf­kern erreicht, der Anger mit der Dorf­kir­che wird umrun­det und an der Bus­hal­te­stelle ‘Alt-Lübars’ ist schließ­lich das Ende die­ser Tour erreicht.