… und wie­der eine tolle Wan­deretappe heute im Unter-Spree­wald, die auf dem E10 und auf dem Paul-Ger­hardt-Weg so gut wie iden­tisch ist. Im Prin­zip ver­lief sie größ­ten­teils auf dem ‘Gur­ken­rad­weg’. Mehr Was­ser in der Umge­bung des Weges geht fast nicht auf einer Binnenland-Wanderung.

Man­fred Reschke gibt für die Etappe 2 von 5 Ster­nen, ich gebe ’nur’ 3,5 bis 4, weil es dann doch etwas mono­ton auf hohem Niveau war.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Etappe star­tet an der Bus­hal­te­stelle ‘Kir­che’ in Schlep­zig, einem der schöns­ten Dör­fer im Unter­spree­wald. Gleich am Anfang kann man sich die Fach­werk­kir­che anschauen, dann geht es über die Dorf­straße bis zur His­to­ri­schen Mühle, an der abge­bo­gen und auf der Damm­straße der Spree gefolgt wird.

Nach der Sied­lungs­grenze wird nun einer schier end­lo­sen Kette von Fisch­tei­chen gefolgt, die sich ent­lang der Spree hin­zie­hen, meist wird dabei auf dem ‘Gur­ken­rad­weg’ gewan­dert. Zunächst wird der recht große Insel­teich zur Hälfte umrun­det. Am Süd­ende wird der Spree gefolgt, dann biegt der Weg kurz ab vom Rad­weg auf einen Tram­pel­pfad, der am Was­ser­wan­der­rast­platz Pet­kamp­s­berg vor­bei­führt. Kurz vor dem nächs­ten Teich wird wie­der auf den ‘Gur­ken­rad­weg’ eingeschwenkt.

Es fol­gen danach zwei große Kom­plexe von meist sehr schö­nen, künst­lich ange­leg­ten Tei­chen, die über schmale Dämme ver­bun­den sind und die jeweils auf der west­li­chen Seite umrun­det wer­den, immer in Spree­nähe. Nach dem Lachs­luch ist die­ser Abschnitt been­det, der Weg führt kurz durch sump­fi­gen Wald, trifft wie­der auf die Spree und ver­läuft danach wei­ter auf einem erhöh­ten Damm. In Höhe des Hafens Leh­nigks­berg wer­den der Nord­um­flu­ter und die Spree auf schö­nen Holz­brü­cken über­quert, hier biegt der offi­zi­elle Weg ab und führt über die Straße nach Lüb­ben hinein.

Ich habe an der Stelle eine kleine Zusatz­schleife ein­ge­baut, am Gast­haus Leh­nigks­berg vor­bei geht es wie­der in den Wald, an den Pfaf­fen­ber­gen vor­bei und durch den Klet­ter­wald und ein sich anschlie­ßen­des klei­nes Wäld­chen hin zur Hart­manns­dor­fer Straße und hin­ein nach Lüb­ben. In der Nähe des Paul-Ger­hardt-Gym­na­si­ums ist der offi­zi­elle Weg­ver­lauf wie­der erreicht. Der wei­tere Ver­lauf ist nun eine kleine Stadt­runde, zunächst wird nach einem Stück ent­lang der Ber­li­ner Straße wie­der die Spree über­quert und es geht zum Markt­platz mit der Paul-Ger­hardt-Kir­che, dem Ende des Paul-Gerhardt-Wegs.

Über die Gerichts­straße wird dann das Schloss erreicht und umrun­det, bevor es wei­ter zur zwei­tei­li­gen Schlos­s­in­sel geht, auf der der große Rund­weg gewan­dert wird. Zurück führt der Weg dann an der Spree-Lagune und über den Deich zur Spree­schleuse. Nun geht es wei­ter durch ein Plat­ten­bau­vier­tel zum Hain­tor, dann durch den Stadt­wald ‘Der Hain’ in west­li­cher Rich­tung. Über die Frie­dens­straße ist dann bald mit dem Bahn­hof das Ziel die­ser Etappe erreicht.