… heute der ‘Lindenberger Korridor’ (Grüner Weg Nr.6) durch Ost-Berlin. Den namensgebenden Ort des Weges außerhalb der Stadtgrenze musste ich weglassen, da er sonntags schwer zu erreichen ist, dadurch ist die Tour knapp zwei Kilometer kürzer als in der Vorgabe.
Am Ende steht für mich die Erkenntnis, dass die Gegend um die Berliner Plattenbauviertel am Stadtrand deutlich attraktiver ist als angenommen, solange man die vielen kleinen Grünzüge findet und aneinanderreiht. Nur der Abschnitt über die Allee der Kosmonauten war wirklich eintönig und unattraktiv.
Hier die Seite der Berliner Senatsverwaltung zum Weg:
https://ssl.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/berlin_move/de/hauptwege/weg06.shtml
—————————–
Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour beginnt eigentlich in Lindenberg, einem kleinen Ort im Barnim knapp außerhalb der nördlichen Stadtgrenze Berlins. Da er an Wochenenden schwer zu erreichen ist, beginnt meine Variante am S‑Bahnhof Wartenberg, der Endstation an der Stadtgrenze. Vom Bahnhof aus führt der Weg zunächst durch Plattenbauviertel und um den kleinen Krummen Pfuhl in einer kleinen Grünanlage herum, dann geht es weiter in Richtung der Dorfstraße und über den Falkenberger Fußsteig an einem Naturschutzgebiet vorbei.
Vor Falkenberg wird abgebogen in die schönen Krugwiesen mit einem kleinen Hügel, der eine Aussicht über die Umgebung bietet. Dem Krugwiesensteig wird weiter gefolgt bis zur Pablo-Picasso-Straße, die nach Marzahn führt. Durch ein Gewerbegebiet führt der Weg in Richtung der Bahntrassen und folgt nun über etwa zwei Kilometer den oberirdisch verlaufenden Fernwärmerohren bis zum Gewerbepark Knorr Bremse mit dem imposanten Gebäudekomplex und einem sehr akkurat gepflegten Park.
Weiter geht es an Gewerbegebieten vorbei, dann durch Plattenbauviertel zum Sprinpfuhlpark und dem darin befindlichen Teich, der umrundet wird. Am Rathaus Marzahn vorbei führt der Weg dann zur Alle der Kosmonauten, der knapp drei Kilometer weit bis zu ihrem Ende gefolgt wird. Nun ist in Lichtenberg das Krankenhaus Herzberge mit schönen historischen Gebäuden, die in einem Landschaftspark eingebettet sind, erreicht.
Nach einem kurzen Abstecher zum Haupthaus geht es weiter durch einen kleinen Wald und um Schafweiden herum, dann wird an der Gotlindestraße der Park wieder verlassen. Über Gotlindestraße und Plonzstraße führt der Weg weiter zum Roedeliusplatz mit der schönen Kirche St. Antonius und dem Amtsgericht, dann weiter am ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit in der Normannenstraße vorbei.
Durch mehrere kleine Parkanlagen geht es weiter am Rathaus vorbei und zur Frankfurter Allee, die überquert wird. Nun führt der Weg zwischen Bahntrassen und einem großen Plattenbauviertel durch einen schmalen Grünzug, an der Schulze-Boysen-Straße wird die Bahn unterquert und weiter geht es durch Pfarrstraße und Kernhoferstraße mit tollen Gründerzeithäusern nach Rummelsburg, wo auf dem Promenadenweg gleich die Rummelsburger Bucht erreicht ist.
Von hier ist es dann über Paul-und-Paula-Ufer und Kynaststraße nur noch ein kurzes Stück bis zum S‑Bahnhof Ostkreuz, dem Ziel dieser Tour.
Hinterlasse einen Kommentar