Mei­ne heu­ti­ge Brie­se-Tour war stark ange­lehnt an die­se Tour von Anet­te: https://komoot.de/tour/13511701
Vie­len Dank für die Inspiration!Bisher mei­ne Lieb­lings­rou­te, die Brie­se­tal und die Seen im Müh­len­be­cker Land mit ein­schießt. Die Tour mit dem Start­punkt Bas­dorf ist defi­ni­tiv schö­ner als die von Müh­len­beck-Mönch­müh­le aus.

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Infos und Tour­be­schrei­bung:

Die Tour beginnt am Bahn­hof Bas­dorf, der von Ber­lin-Karow aus mit der Regio­nal­bahn halb­stünd­lich zu errei­chen ist. Nach Umrun­den des Betriebs­ge­län­des der Nie­der­bar­ni­mer Eisen­bahn geht es am süd­west­li­chen Orts­aus­gang ein Stück über einen schma­len Wald­weg zur Quel­le des Tegeler Flie­ßes. Der Weg folgt nun etwas den Sumpf­wie­sen, bevor er erst ein Stück gera­de nach Wes­ten, dann nach Süden wie­der durch den Wald führt. Danach wird in einem Bogen das ‘Ren­ne­ge­stell’, ein brei­ter Schnei­sen­weg, gekreuzt und es geht wei­ter Rich­tung Müh­len­teich. Dort ergibt sich am Ufer direkt das schö­ne Foto­mo­tiv über den See auf Schloss Damms­müh­le. Der Teich wird nun auf einem schö­nen schma­len Pfad im Uhr­zei­ger­sinn kom­plett umrun­det bis zum direk­ten Tref­fen auf das impo­san­te Schloss, das lei­der seit Jahr­zehn­ten nach meh­re­ren kur­zen Zwi­schen­nut­zungs­pha­sen ver­fällt und sich in die lan­ge Lis­te der ‘Lost Pla­ces’ in Bran­den­burg ein­reiht.

Nach Pas­sa­ge des Schlos­ses geht es wei­ter ent­lang des Tegeler Flie­ßes zum wesent­lich grö­ße­ren Müh­len­be­cker See, dem der Weg nun eben­falls auf einem län­ge­ren Abschnitt ufer­nah folgt. Kurz vor dem Westende des Sees wird der Ufer­weg ver­las­sen, er ver­läuft nun wei­ter nord­west­lich und führt wei­ter zum Summ­ter Karp­fen­teich, dann ein län­ge­res Stück durch den Wald zum Summ­ter See. Hier ver­läuft der Weg wie­der in Ufer­nä­he, pas­siert die Bade­stel­le mit schö­nem Aus­blick auf den See und knickt dann etwas spä­ter mit Errei­chen der Sied­lungs­ge­bie­te von Summt scharf nach Nor­den und kur­ze Zeit spä­ter wie­der scharf nach Wes­ten durch den Wald ab. Zwei Stra­ßen wer­den über­quert, dann geht es wei­ter auf dem ‘Salz­le­cken­ge­stell’, einem gera­den Weg immer Rich­tung Wes­ten durch ein schö­nes Wald­ge­biet. Mit zuneh­men­der Dau­er wird die Umge­bung immer mehr eine Mischung aus Wald und Hei­de, der Weg biegt nach knapp zwei Kilo­me­tern nörd­lich ab, und führt in sei­nem hüge­li­gen Ver­lauf und nach erneu­ter Über­que­rung des bereits vom Anfang der Tour bekann­ten ‘Ren­ne­ge­stells’ bis hin zum Brie­se­tal, in das auf Höhe des Beginns der aus­ge­dehn­ten Sumpf­ge­bie­te ein­ge­stie­gen wird.

Hier wird dann wei­ter der bekann­te Wan­der­weg durchs Brie­se­tal Rich­tung Borgs­dorf benutzt. Obwohl der nörd­li­che Brie­se­weg der schö­ne­re ist, bin ich dies­mal auf dem süd­li­chen Weg an der Brie­se ent­lang gegan­gen, da er nach mei­ner Mei­nung bei schlech­ter Wit­te­rung nicht so mat­schig ist und jeder­zeit auf den nicht ganz so ufer­nah par­al­lel ver­lau­fen­den Weg gewech­selt wer­den kann.

Das Brie­se­tal und sei­ne Qua­li­tä­ten wur­den ja auch bei Komoot schon zur Genü­ge ange­prie­sen … man muss es ein­fach gese­hen haben, sonst glaubt man nicht, dass es so eine ursprüng­li­che, idyl­li­sche und auch wil­de Natur­land­schaft nur ein paar Kilo­me­ter außer­halb von Ber­lin geben kann.

Ich emp­feh­le sehr, wie bei die­ser Tour gesche­hen die Sied­lung Brie­se zu umge­hen und dann wie­der am Brie­se­see zurück auf die ande­re Ufer­sei­te zu wech­seln, um den Brie­se­ta­ler Steig noch mit­zu­neh­men. Hier geht es auf einem län­ge­ren Abschnitt auf einem Boh­len­weg ein­mal quer über das Sumpf­ge­biet der Brie­se in sei­ner vol­len Aus­deh­nung und klei­ne­re Gewäs­ser wer­den pas­siert, dann führt der Weg west­lich auf einer Anhö­he am Papen­luch, einem wei­te­ren Sumpf­ge­biet, vor­bei und trifft schließ­lich auf die Stra­ße nach Borgs­dorf. Die­se wird gekreuzt und nach einem kur­zen Wald­stück und ein paar Metern ent­lang der Stra­ße ist der S‑Bahnhof Borgs­dorf erreicht, das Ziel die­ser Tour.