… heute war ich bei trü­bem Dau­er­frost als Gast bei der Grup­pen­wan­de­rung dabei, die die Cöpe­ni­cker Wan­der­freunde im West­ha­vel­land zum Mit­wan­dern ange­bo­ten hat­ten. Dank des gefal­le­nen Neu­schnees prä­sen­tierte sich die Route vor allem süd­lich des Wol­zen­sees sehr win­ter­lich und vor uns hatte dort noch nie­mand den Ufer­pfad im rei­nen Weiß betre­ten. Auch der zweite Höhe­punkt mit dem Wein­berg­spark konnte wie immer punk­ten, nur die lan­gen Ver­bin­dungs­ab­schnitte dazwi­schen durch die Bebau­ung zie­hen sich in Rathe­now immer ganz schön in die Länge.

Ich selbst habe seit Mona­ten bereits eine eigene Grup­pen­wan­de­rung von oder nach Rathe­now in der Pla­nung und sie wird sicher noch kom­men, bevor die sanie­rungs­be­dingte Voll­sper­rung der Lehr­ter Bahn Ende 2026 in Kraft tritt.

Am heu­ti­gen Tag war mir die Wan­der­stre­cke aber gar nicht so wich­tig, viel­mehr ging es mir um mein per­sön­li­ches ‘Deutsch­land-Ticket’: ich wollte den neuen Prä­si­den­ten des Ber­li­ner Wan­der­ver­ban­des Hans-Jür­gen Deutsch­land ken­nen­ler­nen, der in sei­ner Funk­tion als Vor­sit­zen­der und Wan­der­lei­ter der Cöpe­ni­cker Wan­der­freunde die Tour führte. Neben­bei unter­hiel­ten wir uns ange­regt über viele Wan­der­the­men und ich erklärte ihm auch meine Pro­jekt­idee für eine Staf­fel­wan­de­rung in die­sem Jahr.

Mir haben die Gesprä­che mit den Teil­neh­men­den wie­der viel gebracht, um über die unter­schied­lichs­ten Aspekte mei­ner eige­nen Wan­der­modi nach­zu­den­ken. Am Hafen trenn­ten sich unsere Wege, die Gruppe wen­dete sich zur Alt­stadt hin für eine wär­mende Ein­kehr, ich erreichte über eine direk­tere Abkür­zung den abfahr­be­rei­ten Regio­nal­ex­press nach Berlin.
Vie­len Dank an Kers­tin und Hans-Jür­gen, dass ich dabei sein durfte!

Der kom­plette Plan zum Mit­wan­dern bei den Cöpe­ni­cker Wan­der­freun­den fin­det sich hier:
https://www.coepenicker-wanderfreunde.de/wanderprogramm

Inter­es­sant übri­gens der erst im Novem­ber auf­ge­stellte große Rathe­now-Schrift­zug ‘mit Herz’ im Park der Jugend, der einen nicht ver­ges­sen lässt, wo man sich gerade befindet ;-)

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Infos und Tourbeschreibung:

Dies ist eine Rund­tour, die am Bahn­hof in Rathe­now beginnt und endet. Über den süd­li­chen Tun­nel­aus­gang wird die Wol­zen­sied­lung erreicht und außen herum pas­siert. Über die Straße ‘Vogel­sang’ geht es im Wald zum Ufer des Wol­zen­sees, danach auf knapp fünf Kilo­me­tern Länge gut zur Hälfe natur­be­las­sen auf dem tol­len schma­len Wan­der­weg ufer­nah um ihn herum. Der Mar­kie­rung fol­gend wird das See­ufer in einem S‑förmigen Abschnitt süd­lich ver­las­sen und wei­ter dem mar­kier­ten Wan­der­weg gefolgt zum süd­li­chen Orts­ein­gang der Stadt.

Über den Grü­nauer Weg geht es durch die Eigen­heim­sied­lung und am Gewer­be­ge­biet vor­bei zur Bahn­trasse, die unter­quert wird. Der Wol­zen­straße und der Hei­de­feld­straße fol­gend wird der süd­li­che Ein­gang des Wein­berg­sparks erreicht, dort führt der Weg durch den rie­si­gen Spiel­platz und über die Trep­pen hin­auf zum impo­san­ten Bis­marck­turm. Der Park wird nörd­lich durch­quert und über die ele­gant geschwun­gene Wein­berg­brü­cke zu den Sport­an­la­gen hin verlassen. 

Um den Optik­park herum führt der Weg zum Schwe­den­damm mit Blick auf den skur­ri­len ‘impor­tier­ten’ Leucht­turm, anschlie­ßend wird der Stein­straße gefolgt über den Stadt­ka­nal hin­weg. Hin­ter dem August-Bebel-Platz wird abge­zweigt auf den Pro­me­na­den­weg ent­lang des Kör­gra­bens, über die Scho­pen­hau­er­straße wird abschlie­ßend wie­der der Aus­gangs­punkt am Bahn­hof Rathe­now erreicht.