… in zwei Tagen habe ich meine nächste eigene Grup­pen­wan­de­rung, bin aber in der Detail­pla­nung schon bei der im März ;-)

Inso­fern habe ich heute die Vor­wan­de­rung für die kom­mende Ber­li­ner U‑Bahn-Tour für den Mär­ki­schen Wan­der­bund absol­viert, um mich noch ein­mal halb­wegs zeit­nah mit den Gege­ben­hei­ten vor Ort im Ein­zel­nen ver­traut zu machen. Dies umfasst spe­zi­ell bei urba­nen Wan­de­run­gen natür­lich immer die Fes­ti­gung der genauen Ori­en­tie­rung, die Sich­tung von geeig­ne­ten Pau­sen­plät­zen und — ganz wich­tig! — die Prü­fung der mög­li­chen ‘Tagungs­orte mit Win­s­ton Chur­chill’ ent­lang der Strecke …

Auch beim wie­der­hol­ten Besuch der prunk­vol­len Bahn­höfe vor allem zwi­schen Hohen­zol­lern- und Brei­ten­bach­platz konn­ten diese mich fas­zi­nie­ren in ihrer ver­schwen­de­risch-lie­be­vol­len Aus­ge­stal­tung der 1910er Jahre.
Gefreut hat mich beson­ders, dass die ’schönste U‑Bahnstation Ber­lins’ am Hei­del­ber­ger Platz nun wie­der kom­plett mit den his­to­ri­sier­ten Ori­gi­nal­leuch­ten aus­ge­stat­tet ist, nach­dem einige vor zwei Jah­ren dem Van­da­lis­mus zum Opfer fie­len und teil­weise nackte Neon­röh­ren über­gangs­weise zum Ein­satz kamen.

Der ‘Appen­dix’ der Tour ent­lang der schö­nen und belieb­ten bei­den Seen im Süd­wes­ten war dies­mal in dem Kon­text nur ‘Wan­der-Sät­ti­gungs­bei­lage’ und wird es auch bei der Grup­pen­wan­de­rung sein. Erschwe­rend kam heute hinzu, dass die Pro­me­na­den­wege spe­zi­ell an den See­ufern mit ihrem lang­sam abtau­en­den Eis spie­gel­glatt und wirk­lich gefähr­lich waren. Da half auch der in den letz­ten Tagen so oft emp­foh­lene ‘Pin­guin­gang’ nicht viel und ich musste am Schlach­ten­see die geplante Route umän­dern und kürzen.

Die Bahn­höfe Augs­bur­ger Straße und Spi­chern­straße der U3 sind kurz­fris­tig ange­kün­digt wegen Bau­ar­bei­ten bis Mai gesperrt und ver­rie­gelt, zum Glück sind beide sowieso his­to­risch irrele­vant und lang­wei­lig und ich hätte sie wohl auch igno­riert. Die meis­ten Fotos der Doku­men­ta­tion aus dem Inne­ren der Sta­tio­nen stam­men von mei­ner Wan­de­rung auf sel­bi­ger Stre­cke vom Okto­ber 2024, da am heu­ti­gen Tag die Bahn­steige lei­der nie leer waren und ich keine Ruhe zum Foto­gra­fie­ren hatte!

Ansons­ten hoffe ich, dass es im März eine erleb­nis­rei­che und gelun­gene Grup­pen­wan­de­rung wird. Die Anmel­dung ist online mög­lich ab 7.2., Infos hier:

Apro­pos ‘Dschun­gel’ — hier mal wie­der zur atmo­sphä­ri­schen Unter­ma­lung die akus­tisch leicht ent­staubte 2025er Ver­sion des Songs ‘Ber­lin’ von Ideal, in dem auch der legen­däre Club in der Nürn­ber­ger Straße erwähnt wird: